Pakistan
Iran sagt neue Friedensgespräche mit USA ab - Washington verbreitet Optimismus

Der Iran will offenbar nicht an einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA teilnehmen.

    Ein Arbeiter reinigt am 19. April 2026 in Islamabad eine Straße neben Plakaten zu den US-Iran-Gesprächen im Vorfeld der zweiten Verhandlungsrunde.
    Ob die Gespräche in Islamabad stattfinden, ist unklar. (AP / Ehsan Shahzad)
    Das meldete die Nachrichtenagentur ⁠IRNA, ohne Details zu nennen. Teheran wirft der US-Regierung überzogene Forderungen vor. Zudem wertet das Regime die von USA aufrecht erhaltene Blockade iranischer Häfen als Bruch des Waffenstillstands. Die USA hatten gestern Abend zudem erstmals gewaltsam ein Frachtschiff unter iranischer Flagge gestoppt und unter ihre Kontrolle gebracht.‌
    Washington hat eine US-Delegation mit Vizepräsident Vance an der Spitze in die pakistanische Hauptstadt Islamabad entsandt. Präsident Trump hatte sich gestern noch optimistisch über ein Zustandekommen der Verhandlungen geäußert. Die zweiwöchige Feuerpause läuft am Mittwoch aus.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.