Nahost
Iran: Trotz Fortschritten weit von endgültiger Einigung mit USA entfernt

Bei den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA bestehen nach Angaben aus Teheran weiter große Differenzen.

    Ein Tanker auf dem Meer
    Ein Tanker auf dem Meer (picture alliance / Anadolu / Shady Alassar)
    Es gebe zwar Fortschritte, aber auch weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, erklärte Irans Parlamentspräsident Ghalibaf in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Man sei weit von einer Einigung entfernt.
    Welche Punkte offen sind, sagte Ghalibaf nicht. US-Präsident Trump sprach von "sehr guten Gesprächen". Teheran hatte gestern die Straße von Hormus nach kurzzeitiger Öffnung wieder geschlossen. Als Grund wurde die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA genannt.
    Wegen mutmaßlichen Beschusses von zwei indisch beflaggten Handelsschiffen bestellte das Außenministerium in Neu-Delhi den iranischen Botschafter ein. Wie es weiter hieß, bedrohten die Revolutionsgarden auch ein Tui-Kreuzfahrtschiff, das ohne Passagiere unterwegs war. Mehrere durch den Iran-Krieg im Persischen Golf gestrandete Kreuzfahrtschiffe durchquerten inzwischen die Straße von Hormus und sind auf dem Weg nach Europa.
    Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.