
+++ Das israelische Militär hat mitgeteilt, dass eine neue Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt Teheran begonnen hat.
Zuvor hatte das Militär die Bewohner aufgerufen, insbesondere die Gegend um den Sitz des staatlichen Fernsehens zu verlassen. Iranische Medien berichten von mehreren Explosionen in Teheran.
+++ Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran ist die Zahl getöteter US-Einsatzkräfte auf sechs gestiegen.
Die Streitkräfte hätten die Überreste zwei vermisster Soldaten aus einer Einrichtung geborgen, die während der ersten Angriffe des Iran in der Region getroffen worden sei, teilte das für die Region zuständige US-Kommando mit.
+++ Die USA sind nach Angaben von Außenminister Rubio derzeit nicht für einen Einsatz von Bodentruppen im Iran aufgestellt.
Rubio sagte in Washington, die US-Regierung gehe davon aus, die gesetzten Ziele auch so zu erreichen. Präsident Trump verfüge aber über entsprechende Optionen. Zugleich erklärte Rubio, die US-Regierung werde morgen Maßnahmen zur Dämpfung der steigenden Energiepreise vorstellen.
+++ Der Iran hat die wichtige Straße von Hormus für geschlossen erklärt.
Der Kommandeur der Revolutionsgarden drohte damit, jedes Schiff, das versuche, die Meerenge zu passieren, unter Beschuss zu nehmen. Kurz zuvor hatten iranische Medien von einem brennenden Tanker berichtet. Der Schiffsverkehr in der für die Weltwirtschaft zentralen Region ist bereits weitgehend zum Erliegen gekommen.
+++ Das Militär von Kuwait hat das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region gemeldet.
Der Soldat sei bei einem Einsatz getötet worden, teilte die Armee des Golfstaats mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Der Iran hat als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Angriffe auch Ziele in den Golfstaaten angegriffen.
+++ Die Nato plant nach Angaben von Generalsekretär Rutte keine Beteiligung an den militärischen Aktionen gegen den Iran.
Es gebe absolut keine Pläne, dass die Nato in die Sache hineingezogen oder Teil davon werde, sagte Rutte dem ARD-Studio Brüssel. Zugleich betonte der Niederländer, dass er die Angriffe auf den Iran uneingeschränkt gutheiße. Dadurch werde die Fähigkeit des Iran, sich nukleare Kapazitäten und ballistische Raketen zu beschaffen, eingeschränkt und geschwächt. Der Iran sei seit Jahren eine "echte Bedrohung" für Europa.
+++ Die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Düring, hat der Bundesregierung angesichts gestrandeter Reisender Versäumnisse vorgeworfen.
Die Regierung wirke vollkommen unvorbereitet, sagte sie dem Deutschlandfunk. Das sei unverständlich, da sich die Lage seit Wochen zugespitzt habe.
+++ Der türkische Präsident Erdogan hat die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als Verstoß gegen das Völkerrecht kritisiert.
Erdogan kündigte in Ankara an, sich auf allen diplomatischen Ebenen für einen Waffenstillstand einzusetzen. Die Fortsetzung des Konflikts bringe ernsthafte Risiken für die Region und die Welt mit sich, sagte der türkische Präsident. Irans Präsident Peseschkian warf Israel und den USA vor, auch Schulen und Krankenhäuser angegriffen zu haben. Dies verstoße gegen humanitäre Grundsätze, schrieb Peseschkian auf der Plattform X. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Vorgehen zu verurteilen.
+++ Katar hat nach eigenen Angaben zwei iranische Kampfflugzeuge abgeschossen.
Laut einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums handelte es sich um zwei Maschinen vom Typ Suchoi Su-24 sowjetischer Bauart. Sie seien von der Luftwaffe abgeschossen worden. Der Iran hat nach Beginn der Angriffe Israels und der USA auch Nachbarstaaten beschossen, die nicht direkt an dem Konflikt beteiligt sind. In Katar stellte der staatliche Energiekonzern QatarEnergy nach eigenen Angaben die Produktion von Flüssigerdgas wegen militärischer Angriffe auf Produktionsanlagen ein.
+++ US-Präsident Trump hat angekündigt, die Angriffe auf den Iran noch zu verstärken.
In einem Interview mit dem Sender CNN sagte er, die USA hätten noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen. Die große Welle komme bald. Er bekräftigte sein Ziel, den Krieg in etwa vier Wochen zu beenden. In einem Interview mit der "New York Post" schloss Trump die Entsendung von Bodentruppen nicht aus. Er habe keine Angst vor Bodentruppen, sagte er wörtlich. Er fügte jedoch hinzu, dass dies wahrscheinlich nicht nötig sein werde.
Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
