Massenproteste
Iranische Führung warnt USA vor Eingreifen und droht mit Angriff auf Militärbasen

Im Iran gehen die Proteste gegen hohe Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und die autoritäre Führung des Landes weiter.

    Das Foto zeigt Ladenbesitzer und Händler bei einem Protestmarsch auf einer großen Straße in der iranischen Hauptstadt Teheran.
    Proteste im Iran wegen Wirtschaftslage und Absturz der Währung (Archivbild). (AFP / HANDOUT)
    Unter anderem in den Provinzen Sistan und Belutschistan gingen Menschen auf die Straße. Zu Protestmärschen kam es unter anderem an Orten, an denen getötete Demonstranten beerdigt wurden.
    Regierungstreuen Kräften im Iran wird vorgeworfen, mit Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen. Medien berichten von mindestens sechs Todesopfern. US-Präsident Trump warnte das Regime in Teheran davor, auf friedliche Demonstranten zu schießen. In einem solchen Fall würden die USA eingreifen, schrieb er in seinem Online-Portal Truth Social.
    Die iranische Führung verbat sich eine Einmischung Washingtons. Andernfalls wären die Stützpunkte der US-Armee in der Region für den Iran ein legitimes Ziel, sagte Parlamentssprecher Ghalibaf. Der Vorsitzende des iranischen Sicherheitsrats, Larijani, erklärte, jeder Versuch der Intervention werde mit einem Gegenschlag beantwortet.
    Die Bundesregierung mahnte Teheran, die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit zu wahren. Man nehme Berichte über exzessive Gewaltanwendung gegenüber Demonstranten sehr ernst.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.