Krieg im Nahen Osten
Irans Außenminister Araghtschi vom russischen Präsidenten Putin empfangen

Irans Außenminister Araghtschi und der russische Präsident Putin haben nach einem Treffen in Sankt Petersburg eine strategische Partnerschaft ihrer Länder bekräftigt.

    Putin (r.) und Araghtschi schütteln sich vor einer Wand mit Fenstern lächelnd die Hand. Dahinter ein weiterer Mann, der der Begrüßung zuschaut.
    Russlands Präsident Wladimir Putin (r.) begrüßt Außenminister Abbas Araghtschi in Sankt Petersburg. (dpa/ ASSOCIATED PRESS / Dmitri Lovetsky)
    Nach Angaben der Agentur Interfax dankte Araghtschi Putin für die Unterstützung des Iran. Putin versprach, sein Land werde alles tun, was im Interesse des Iran liege. Zuvor hatte Araghtschi die USA für die Stagnation bei den Friedensverhandlungen in Pakistan verantwortlich gemacht. Trotz einiger Fortschritte seien in der vergangenen Verhandlungsrunde die Ziele aufgrund überzogener Forderungen der Vereinigten Staaten nicht erreicht worden, sagte Araghtschi.
    Der Außenminister hatte am Wochenende Gespräche mit Regierungsvertretern in Pakistan geführt. Das Land tritt als Vermittler zwischen dem Iran und den USA auf. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios unterbreitete der Iran den USA einen neuen Vorschlag zur Beendigung des ⁠Krieges. Er sehe die Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus vor. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen demnach auf einen späteren ​Zeitpunkt verschoben werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.