
Iranischen Nachrichtenagenturen zufolge will er sich mit dem russischen Präsidenten Putin über den Stand der Friedensverhandlungen mit den USA austauschen. Kreml-Sprecher Peskow bestätigte das geplante Gespräch, machte zum Inhalt aber keine Angaben. Araghtschi war zuvor nach Pakistan gereist. Die dortige Regierung versucht, im Iran-Krieg zwischen den USA und den Machthabern in Teheran zu vermitteln. Sowohl iranische als auch US-Medien berichten, Araghtschi habe der pakistanischen Regierung Bedingungen zur Beendigung des Krieges überreicht. Dazu zählten die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie neue rechtliche Regeln für die Durchfahrt der Meerenge von Hormus.
US-Präsident Trump hatte am Wochenende die Reise der Unterhändler Witkoff und Kushner nach Pakistan kurzfristig abgesagt. Er erklärte, wenn die iranische Führung die Verhandlungen fortführen wolle, könne sie sich jederzeit telefonisch bei ihm melden.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
