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StartseiteCorsoSie sind dann mal weg15.11.2019

Is was?! Aufreger der WocheSie sind dann mal weg

Die einen gehen, die anderen kommen: Der FC-Bayern-Präsident geht und lässt sich heute im Kreise der Großfamilie feiern, der Rechtsausschussvorsitzende wird selbst zu Ausschuss. Der Tesla-Bauer kommt und bringt seine Elektro-Gigafactory mit. Wenn die Rechnung mal aufgeht.

Von Sigrid Fischer

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Sarah Wagenknecht pudert sich ihr Gesicht (dpa)
Abgeschminkt: Die linke Sarah geht, da kann Mutti nur lachen (dpa)
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Uli H., Sarah W., Stephan B. – scheiden tut ja nicht immer weh.

Sarah Wagenknecht: "Interne Kontaktpflege, das ist auch nicht meine Stärke."

Sarah, die Wagenknecht, zieht es vor, den Kürzeren zu ziehen gegen KKK - die KatjaKippingKontrahentin. Kontaktpflege - familienintern - ist seine Stärke aber auch nicht.

Uli Hoeneß: "Meine Frau hat mich immer wieder beim Frühstück daran erinnert, dass sie ja eigentlich auch mal paar Rechte haben wollte."

Uli, der Hoeneß, hat seine besten Jahre eben lieber mit der Zweitfamilie verbracht. Die heute zum Abschied in der guten Stube zusammen kommt, Olympiahalle, um den 40 Jahre währenden Seitensprung zu beenden.

Und was war nochmal mit Stephan, dem twitternden Brand_ner_stifter?

Alice Weidel: "Was ist das für eine dumme Frage?"

Moment Frau Weidel, ich hab‘ in der Schule gelernt: Dumme Fragen gibt es gar nicht, es gibt nur dumme Antworten, wie diese hier.

Alexander Gauland: "Ich sehe auch nicht, wofür Herr Brandner sich ununterbrochen entschuldigen soll." 

Das sieht der selbst auch nicht und deshalb ist er jetzt vom Ausschuss-Vorsitzenden zu Ausschuss geworden, zu rechtem Ausschuss. Besser als mit seinen eigenen Worten kann man das gar nicht kommentieren.

Stephan Brandner: "Ich kann nur sagen: Wehret den Anfängen, und bleiben Sie als Presse vor allem kritisch."

Ja, ja, ja, kann man gar nicht oft genug sagen. So, die drei sind dann also mal weg - Venedig hoffentlich nicht bald auch, die Schutzmauer könnte ja doch vielleicht in diesem Jahrtausend noch mal fertig werden. Und hält dann hoffentlich auch die Touristen- und Kreuzfahrerfluten ab.

Elon lässt mal wieder die Muskeln spielen

Aber wo was weg geht, da kommt auch wieder was hin.

Heidi Klum: "Und nur wer gut vorbereitet ist, wird die Chance auf die Krone haben."

Heidi Klums neue Dragqueen-Show zum Beispiel, in der sie selbst das Überflüssigste ist. Mehr so die Quotenfrau für Olaf Scholzens Steuernachlass auf gendergerechte Vereine. Aber sonst - so verzichtbar wie eine Giga-Elektroautofabrik in Deutschland. Der Tesla-Mann will sie trotzdem bauen, vor den Toren Berlins. Elon lässt mal wieder die Muskeln spielen. War der nicht neulich erst pleite? Hm, also mit E-Autos bei den verbrennerverliebten Deutschen die Absatzzahlen steigern - das klingt sportlich. Da baut er vielleicht besser ‘ne Schnapsfabrik in Saudi-Arabien. Die hätten da fürs Produkt wenigstens einen florierenden Schwarzmarkt.

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