Nahost
Israelische Regierung entzieht 37 Hilfsorganisationen Lizenz für Arbeit im Gazastreifen

Die israelische Regierung hat wie angekündigt 37 internationalen Hilfsorganisationen die Zulassung für ihre Arbeit im Gazastreifen entzogen.

    Symbolbild, Ärzte ohne Grenzen
    Auch Ärzte ohne Grenzen ist betroffen. (picture alliance / CHROMORANGE / Weingartner-Foto)
    Zur Begründung teilte das zuständige Ministerium mit, die Organisationen hätten neue Sicherheits- und Transparenzauflagen nicht erfüllt. So seien die Daten zu ihren Mitarbeitern nicht vollständig übermittelt worden. Mit den neuen Bestimmungen will Israel nach eigenen Angaben verhindern, dass terroristische Gruppen humanitäre Strukturen ausnutzen.
    Zu den betroffenen Organisationen zählen unter anderem Ärzte ohne Grenzen, Care und Oxfam. Sie müssen ihre Arbeit im Gazastreifen bis Anfang März einstellen. UNO-Menschenrechtskommissar Türk warnte, Israels Entscheidung verschärfe die ohnehin dramatische Lage der Menschen im Gazastreifen.
    Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.