Mittwoch, 22.09.2021
 
Seit 19:15 Uhr Zur Diskussion
StartseiteSternzeitDer Sternenhimmel im August31.07.2021

Jupiter, Saturn und viele SternschnuppenDer Sternenhimmel im August

Im kommenden Monat nimmt die Länge des lichten Tages deutlich ab. Steht die Sonne morgen in der Mitte Deutschlands noch mehr als 15 Stunden über dem Horizont, so sind es Ende August gut anderthalb Stunden weniger. Das Highlight des Monats sind aber die Perseiden.

Von Dirk Lorenzen

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Der Anblick des Südhimmels morgen gegen 1 Uhr, zur Monatsmitte um Mitternacht und am 31. August gegen 23 Uhr (Stellarium)
Der Anblick des Südhimmels morgen gegen 1 Uhr, zur Monatsmitte um Mitternacht und am 31. August gegen 23 Uhr (Stellarium)

In den immer länger werdenden Nächten zeigt sich zunächst unser Nachbarplanet Venus als Abendstern tief im Westen. Ein wirklich auffälliges Objekt am Himmel wird sie allerdings erst gegen Jahresende.

Dafür strahlen im August die zwei größten Planeten des Sonnensystems besonders schön. Saturn erreicht übermorgen seine beste Stellung des Jahres, Jupiter am 20. August.

Saturn, aufgenommen im Sommer dieses Jahres, mit weit geöffneten Ringen (Hubble / NASA / ESA)Der Ringplanet Saturn ist im August besonders gut am Himmel zu sehen (Hubble / NASA / ESA)

Beide steigen kurz nach Sonnenuntergang über den Südosthorizont und sind die ganze Nacht über zu sehen. Jupiter steht links und ist deutlich heller als Saturn.

Pegasus kündigt den Herbst an

In der Nacht zum 21. August steht der fast volle Mond bei Saturn, in der zum 22. dicht neben Jupiter. Das Highlight des Monats sind aber die Perseiden. Zwischen dem 9. und 14. August zeigen sich bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde. In diesem Jahr dürften die himmlischen Funken besonders schön zu sehen sein.

Am Sternenhimmel erinnert nur noch Bootes mit dem hellen Arktur im Westen an den Frühling. Richtung Süden dominiert das mächtige Sommerdreieck – die blau-weiße Wega, der hellste Stern des Trios, steht fast senkrecht über uns.

Im Lauf der Nacht steigt am Osthimmel das Herbstviereck des Pegasus empor. Und kurz vor Beginn der Morgendämmerung zeigt sich im Osten mit dem Stier bereits der erste Vorbote der langen Winternächte.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk