
Wie die Zeitung "Globe and Mail" unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter berichtete, basiert das Modell auf Taktiken, wie sie in Afghanistan gegen die sowjetischen und amerikanischen Streitkräfte angewandt wurden. Es handele sich jedoch lediglich um einen theoretischen Rahmen, nicht um einen militärischen Plan. Insgesamt halte man es für unwahrscheinlich, dass Trump tatsächlich eine Invasion anordnen würde. Nach seiner Wiederwahl hatte Trump mehrfach öffentlich mit dem Gedanken einer Übernahme Kanadas gespielt. Heute war ein Bild in seinem Oval Office mit einer Karte zu sehen, auf der sich das US-Gebiet auf Venezuela, Kanada und Grönland erstreckt.
Derweil rief Kanadas Premier Carney mittelgroße Staaten zur Einheit gegen Bedrohungen durch Großmächte auf. Diese Mittelmächte müssten endlich aufhören, so zu tun, als funktioniere die regelbasierte Ordnung noch, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
