On Stage 17.01.2020

Kanadische Band Cowboy JunkiesAlternative Country und WeltschmerzAm Mikrofon: Babette Michel

Die Cowboy Junkies beim Abschlusskonzert des 29. Rudolstadt-Festivals

„Fröhliche Stücke? Haben wir nicht allzu viele”, sagt Margo Timmins, die Frontfrau der Cowboy Junkies. Vor allem in den Stücken vom neuen Album ,All That Reckoning’ rechnet die kanadische Band mit den furchtbaren Dingen ab, die Menschen einander und der Welt antun können. Und davon sangen sie auch in Rudolstadt.

Das erste Album nahmen die Cowboy Junkies 1986 in der Garage auf, das zweite und längst legendäre ,The Trinity Sessions’ 1987 in nur sieben Stunden mit einem einzigen Mikrofon in einer Kirche. Verkauft wurden davon 1,5 Millionen Exemplare, was auch für die Cowboy Junkies unerwartet kam: "Wir haben bloß Musik gemacht." Ein Grund für den bis heute anhaltenden Erfolg der Vier ist: Sie haben seit über 30 Jahren ihren eigenen Sound. Beim Konzert zum Abschluss des Rudolstadt-Festivals 2019 traten sie zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Jeff Bird auf.

Ein Mann mit Gitarre steht auf einer blau ausgeleuchteten Bühne. (Matthias Kimpel)Ihren Durchbruch feierten die Kanadier 1988. (Matthias Kimpel)

Aufnahme vom 7.7.2019 beim Rudolstadt Festival

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