
Zudem sieht Merz Auswirkungen auf die internationale Lage. Er betonte, wenn fast 60 Prozent bei sehr hoher Wahlbeteiligung politische Parteien wählten, die die demokratischen Spielregeln grundlegend infrage stellten, sei das ein Wahlergebnis, mit dem man nicht zur Tagesordnung übergehen könne. Wörtlich fügte Merz hinzu: "Das macht etwas mit uns, auch mit mir persönlich." Die CDU musste eine Halbierung ihres Wahlergebnisses hinnehmen. Die AfD erreichte fast die absolute Mehrheit.
Bas kritisiert Merz indirekt
Die SPD-Vorsitzende Bas kündigte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt inhaltliche Konsequenzen für die Bundespolitik an und kritisierte Bundeskanzler Merz - ohne ihn beim Namen zu nennen - für eine arbeitnehmerfeindliche Rhetorik, die schädlich sei.
Die Bundesvorsitzende der Linken, Schwerdtner, sagte in Berlin, der soziale Kahlschlag der Bundesregierung müsse gestoppt werden. Die SPD sei Teil des Problems. Der FDP-Vorsitzende Kubicki erklärte, die Wahlniederlage seiner Partei werde die FDP nicht von ihrem Weg abhalten, wieder zu einem bedeutenden politischen Faktor zu werden. Die FDP hat den Wiedereinzug in den Landtag in Magdeburg klar verpasst.
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Der Politikpodcast:
Sachsen-Anhalt hat gewählt – und jetzt?
Briefing: Sachsen-Anhalt - Blauer Erfolg stürzt CDU in die Krise
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
