Enhanced Games
Kaum Spitzenleistungen und viel Kritik

Bei den sogenannten Enhanced Games für Sportler, die auf Dopingpräparate und andere sonst verbotene Hilfsmittel zurückgreifen durften, hat es nur wenige Spitzenleistungen gegeben.

    Auf Bildschirmen an einem Gebäude in Las Vegas wird für die Enhanced Games geworben. Die umliegenden Gebäude werden von der Sonne angestrahlt.
    Die Enhanced Games fanden in Las Vegas statt. (AFP / ETIENNE LAURENT)
    Bei der Veranstaltung in Las Vegas verbesserten einige Teilnehmer zwar ihre persönlichen Bestleistungen, es wurde aber nur eine Weltrekordzeit übertroffen. Insgesamt fanden 22 Wettkämpfe im Schwimmen, Gewichtheben und in der Leichtathletik statt. Die 42 Teilnehmer hatten im Vorfeld acht Wochen lang unter ärztlicher Aufsicht Zugang zu Dopingmitteln. Außerdem durften sie beispielsweise verbotene Schwimmanzüge nutzen.
    Veranstaltet wurden die Wettkämpfe von den zwei deutschen Unternehmern Christian Angermayer und Maximilian Martin. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zählen der US-Investor Peter Thiel sowie der Sohn des Präsidenten, Donald Trump Junior, zu den Geldgebern. Sportverbände kritisieren die Veranstaltung. Der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur, Tygart, erklärte, der Gewinn der Enhanced Games-Macher gehe auf Kosten von Kindern, die glaubten, Dopingmittel nehmen zu müssen, um ihre Träume zu verwirklichen.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.