
Das teilte ein Sprecher von Kulturstaatsminister Weimer mit. Weiter hieß es, die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden in den kommenden Tagen fortgesetzt.
Tuttle steht in der Kritik, weil es auf dem Festival zu israelfeindlichen Äußerungen von Teilnehmern gekommen war. Unter anderem hatte ein syrisch-palästinensischer Regisseur Deutschland auf der Gala vorgeworfen, an einem Genozid in Gaza mitzuwirken. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe eine zunehmende Instrumentalisierung von Kunst- und Kulturveranstaltungen. Die künstlerischen Inhalte würden überlagert durch ideologisch aufgeladene Debatten.
Der Kulturstaatsminister hatte die Sondersitzung der Berlinale-Trägergesellschaft kurzfristig einberufen; in der Berichterstattung darüber war über eine mögliche Ablösung der Intendantin spekuliert worden. Mit einem offenen Brief sprachen sich fast 700 Filmschaffende dagegen aus. Zu den Unterzeichnern gehören Regisseur Tom Tykwer, Schauspielerin Tilda Swinton und der frühere Jurypräsident und Filmemacher Todd Haynes.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
