
Entscheidend sei, den Ein- und Ausschalter kritischer Systeme selbst in der Hand haben, forderte Mensch. Als Risiko heutiger KI-Software sieht Mensch die wachsende Macht von sogenannten Chatbots. Diese Konversations-Agenten seien für viele Menschen der Zugang zu Informationen. Chatbots würden damit zu einer neuen Art von Medien, erklärte Mensch. Chatbots könnten ihre Nutzer kommunikativ beeinflussen. Das sei besonders in Wahlkampfzeiten problematisch.
Abwehrsysteme gegen KI-gestütze Drohnenangriffe
Mensch verteidigte die Kooperation seines Unternehmens mit Akteuren aus dem Verteidigungsbereich. Man lebe in einer Welt, in der Gegner KI-Systeme als Waffen einsetzten. Europa brauche daher Abwehrsysteme gegen KI-gestützte Drohnenangriffe.
Der KI-Unternehmer widersprach auch der Erzählung aus den USA, Europa sei bei der Entwicklung Künstlischer Intelligenz weit zurück sowie technologisch nicht gut genug. Es gebe in den europäischen Staaten vielversprechende Talente mit entsprechenden Start-ups. Zudem hindere Europa nichts daran, KI-Software zu entwickeln. Man habe dafür das nötige Kapital.
Das ganze Interview der Woche mit Arthur Mensch können Sie hier nochmal nachlesen oder am Sonntag ab 11:05 Uhr im Deutschlandfunk hören.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



