
Alle Sozialpolitik sei nichts wert, wenn Russland weiter eskaliere, sagte er im Deutschlandfunk. Rüstungsprojekte seien zwar teuer, aber teurer sei es, nichts zu tun. Politiker unter anderem aus der Linkspartei hatten bemängelt, für Verteidigung sei Geld da, während im Sozialen gekürzt werde. Der Co-Vorsitzende der AfD, Chrupalla, warf der Bundesregierung im Interview der Woche des Deutschlandfunks einen "Rüstungsrausch" vor.
Kiesewetter begrüßte auch den angekündigten Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern von den USA. Dies sei ein Qualitätssprung in der Abschreckung. Die Mittelstreckenwaffen können Ziele in bis zu 2.500 Kilometern Entfernung erreichen und damit auch das russische Hinterland.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
