
So dürften die Verwaltungsgebühren für die angebotenen Produkte die Marke von einem Prozent pro Jahr nicht überschreiten, wie die Fraktionen von Union und SPD in Berlin mitteilten. Bislang war noch von einer Obergrenze von 1,5 Prozent die Rede gewesen. Außerdem sollen die Zulagen, mit denen der Staat das privat eingezahlte Kapital aufstockt, höher ausfallen als zunächst geplant. So gibt es für jeden gesparten Euro bis zu einer Einzahlung von 360 Euro im Jahr künftig 50 Cent Zuschuss. Darüber hinaus sind es jeweils weitere 25 Cent bis zu einer Jahressumme von 1.800 Euro. Für Familien mit Kindern gibt es eine zusätzliche Förderung.
Das neue Altersvorsorgedepot soll die bisherige Riester-Rente ersetzen, die von Verbraucherschützern wegen hoher Nebenkosten und niedriger Renditen kritisiert wird.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
