Berlin
Koalition verständigt sich auf Eckpunkte für Reform des Heizungsgesetzes

Union und SPD haben sich auf die Eckpunkte eines neuen Heizungsgesetzes geeinigt. Das gaben die Fraktionen am Abend bekannt. Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Spahn, sagte, die Bürger hätten wieder die Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Heizungsart sie einbauen wollten - egal, ob Öl- oder Gas.

    Rauchender Schornstein eines Hauses
    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll erneut überarbeitet werden. (picture alliance / CHROMORANGE / Christian Ohde)
    Die umstrittene Vorgabe, wonach neue Heizungen künftig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssten, solle wegfallen. Die Neuregelung sei flexibler und praxistauglicher. Spahn betonte, bis Ostern solle nun ein Gesetzentwurf erarbeitet werden. Er sprach von harten aber fairen Verhandlungen. SPD-Fraktionschef Miersch erklärte, bis mindestens 2029 solle es weiterhin eine Förderung für klimafreundliche Heizungen geben. Man gebe damit Verbrauchern Planungssicherheit. CSU-Fraktionschef Hoffmann sagte, man kehre zurück zu Technologieoffenheit, stärke die Versorgungssicherheit und befriede den gesellschaftlichen Großkonflikt.
    Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag auf eine Reform verständigt. Eckpunkte sollten eigentlich bereits Ende Januar vorliegen. Die Verhandlungen gestalteten sich dann aber schwieriger als gedacht.
    Was genau Union und SPD vereinbart haben, können Sie hier im Detail nachlesen.

    Programmtipp

    Hören Sie zu diesem Thema morgen früh um 8.10 Uhr in den "Informationen am Morgen" im Deutschlandfunk ein Interview mit Bundeswirtschaftsministerin Reiche.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.