
Die umstrittene Vorgabe, wonach neue Heizungen künftig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssten, solle wegfallen. Die Neuregelung sei flexibler und praxistauglicher. Spahn betonte, bis Ostern solle nun ein Gesetzentwurf erarbeitet werden. Er sprach von harten aber fairen Verhandlungen. SPD-Fraktionschef Miersch erklärte, bis mindestens 2029 solle es weiterhin eine Förderung für klimafreundliche Heizungen geben. Man gebe damit Verbrauchern Planungssicherheit. CSU-Fraktionschef Hoffmann sagte, man kehre zurück zu Technologieoffenheit, stärke die Versorgungssicherheit und befriede den gesellschaftlichen Großkonflikt.
Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag auf eine Reform verständigt. Eckpunkte sollten eigentlich bereits Ende Januar vorliegen. Die Verhandlungen gestalteten sich dann aber schwieriger als gedacht.
Programmtipp
Hören Sie zu diesem Thema morgen früh um 8.10 Uhr in den "Informationen am Morgen" im Deutschlandfunk ein Interview mit Bundeswirtschaftsministerin Reiche.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
