Freitag, 20.07.2018
 
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StartseiteSprechstundeGestresste Ärzte, ausgebrannte Pfleger10.07.2018

KrankenhäuserGestresste Ärzte, ausgebrannte Pfleger

Die Arbeitsbedingungen in deutschen Kliniken sind mittlerweile so schwierig, dass viele Ärzte und Pflegekräfte fürchten, mehr Leid zu verursachen als zu lindern. Ursache ist ein chronischer Personalmangel bei ständig steigendem Arbeitsdruck. In den letzten 15 Jahren ist die Zahl der Pflegekräfte um zehn Prozent gesunken.

Am Mikrofon: Carsten Schroeder

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Arzt während der Visite am Bett einer Patientin auf einer Palliativstation in einem deutschen Krankenhaus. (imago )
Arzt während der Visite am Bett einer Patientin auf einer Palliativstation in einem deutschen Krankenhaus. (imago )
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Gleichzeitig müssen immer mehr Patienten behandelt werden, um dem permanenten Kostendruck standzuhalten. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern fühlen sich ausgebrannt und leiden an psychosomatischen Krankheiten. Kurzfristig ist eine Besserung der Situation nicht in Sicht.

Gesprächsgäste:

  • Prof. Dr. med. Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm
  • Johanna Knüppel, Sprecherin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK)
  • Dr. Ralf Brauksiepe, Patientenbeauftragter der Bundesregierung

Diskutieren Sie mit unter 00800 - 4464 4464 oder per Mail an 
sprechstunde@deutschlandfunk.de

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