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StartseiteQuerköpfeKomiker mit Hybridantrieb - der Musikkabarettist Christof Spörk07.03.2018

KünstlerporträtKomiker mit Hybridantrieb - der Musikkabarettist Christof Spörk

Politikwissenschaftler, Musiker oder Kabarettist? So richtig entschieden hat sich Christof Spörk bis heute nicht. In seinem aktuellen Programm "Am Ende des Tages" erfährt der Zuschauer, warum er ist, wie er ist, der Österreicher.

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Portrait des österreichischen Musikers und Kabarettisten  Christof Spörk. (Wolfgang Hummer)
Der österreichische Musiker und Kabarettist Christof Spörk. (Wolfgang Hummer)

Bereits mit 19 Jahren war Christof Spoiker Texter und Musiker der mit dem Salzburger Stier ausgezeichneten Musikkabarettgruppe Die steirische Landstreich. Quasi im Nebenfach promovierte er über Musik und Politik in Kuba, mit Lehrauftrag in Wien.

2002 dann machte Spörk aus Versehen mit der Band Global Kryner Furore, die internationale Pophits in krachledernem Stil aufbereitete. Ursprünglich bloß eine Schnapsidee, stürmten die Global Kryner die Charts, veröffentlichten mehrere CDs, gingen international auf Tourneen und erhielten renommierte Auszeichnungen wie den Prix Pantheon.

Spörk tritt erstmalig 2011 mit einem Soloprogramm auf, für das er wieder einen Preis erhält. Er gewöhnt sich an die Trophäen und lernt: Politik, Musik und Kabarett lassen sich eben doch gleichzeitig unterbringen. "Am Ende des Tages" heißt Christof Spörks aktuelles Programm, das diese Erkenntnis zusammenzufassen scheint und uns lehrt, warum er ist, wie er ist, der Österreicher. Und nicht anders.

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