Mittwoch, 18. Mai 2022

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Künstliche Befruchtung ohne Hormonbehandlung

Die In-Vitro-Fertilisation, also die Befruchtung im Reagenzglas, ist zwar ein scheußlicher Begriff, aber sie ermöglicht es ungewollt kinderlos gebliebenen Paaren, Nachwuchs zu bekommen. Allerdings ist der Weg dahin keineswegs so einfach, wie es in der Theorie klingt, und auch keineswegs immer von Erfolg gekrönt.

Carsten Schroeder im Gespräch mit Prof. Thomas Strowitzki | 13.03.2012

Damit die In-Vitro-Fertilisation gelingt, müssen sich die Frauen, bevor ihnen reife Eizellen entnommen werden, erst einer Hormonbehandlung unterziehen, damit auch genügend Eizellen heranreifen. Das ist für die Betroffenen physisch wie psychisch gleichermaßen belastend. Vor allem, wenn der Erfolg ausbleibt.

In Mannheim fand in der vergangenen Woche ein Kongress der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie statt, auf der es u.a. auch um diese Problematik ging. Carsten Schroeder interviewte Prof. Thomas Strowitzki, Kongresspräsident und Chefarzt der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilisationsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg.


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