
Nach Ansicht der Branchenexpertin Beatrix Keim vom Center Automotive Research trifft der Messe-Auftakt auf einen Markt, der deutlich an Dynamik verloren hat und sich in einer Konsolidierungsphase befindet.
Besonders problematisch sei der seit Jahren andauernde Preiskampf. Viele Hersteller hätten ihre Autos immer billiger angeboten, teils so günstig, dass kaum noch Geld damit zu verdienen gewesen sei. Inzwischen ist das auch zu einem politischen Thema geworden: Die Behörden gehen schärfer gegen den aus ihrer Sicht ruinösen Preiswettbewerb vor.
Für die deutschen Hersteller werde es damit erneut "ein hartes Jahr", so Keim. Ein richtiges Comeback hält sie erst ab 2027 für möglich. Voraussetzung sei, dass die neuesten Modelle bei den Kunden gut ankommen würden.
Vernetzung steht im Mittelpunkt
Passend zum Messemotto "Zukunft der Intelligenz" werden auf der Messe viele Entwicklungen gezeigt, bei denen die Künstliche Intelligenz eine Rolle spielt. So präsentiert Mercedes seinen "Navigation Guided Assist", der das Auto selbst von Punkt A nach Punkt B fahren lässt. Noch in diesem Jahr plant der Konzern, die Software landesweit anzubieten. Viele chinesische Hersteller tun das allerdings schon länger.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



