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Bauern fürchten Einbußen
Landwirtschaft nach Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Sorge - bisher keine weiteren Fälle

Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg wächst bei Landwirten die Sorge vor möglichen Auswirkungen.

    "Vorsicht Seuchengefahr! Betreten verboten!" Steht auf einem Schild an einem Betrieb in Mehrow in Brandenburg.
    Der Ausbruch der Maul- und Klauen-Seuche sorgt in der Landwirtschaft für Verunsicherung (Archivbild). (dpa / Annette Riedl)
    Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Rukwied, teilte mit, es müsse alles darangesetzt werden, um den Ausbruch einzudämmen. Die konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen seien noch unklar, teilte das Bundesagrarministerium mit. Unter anderem Südkorea hatte angekündigt, vorerst kein Schweinefleisch mehr aus Deutschland zu importieren
    Der Leiter des Instituts für Virologie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Becher, sagte im Deutschlandfunk, eine Übertragung auch über weite Distanzen sei möglich. Es sei daher für andere Bundesländer wichtig, die Biosicherheitsmaßnahmen noch einmal zu verschärfen.
    Am Freitag war der erste Fall der hochansteckenden Viruserkrankung in Deutschland seit 1988 bestätigt worden. Brandenburg verlängerte mittlerweile eine Eilverordnung, die den Transport von für die Krankheit empfänglichen Tieren vorübergehend verbietet, um 48 Stunden. Aktuell seien allerdings keine neuen Fälle zu verzeichnen, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.