Rekord-Temperaturen
Laut WHO mehr als 1300 zusätzliche Todesfälle durch Hitzewelle in Europa

Die aktuelle Hitzewelle mit Rekord-Temperaturen in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle.

    In einem Brunnen sitzen viele Menschen im Wasser. Einige tragen noch ihre Kleidung.
    In Frankreich gab es Temperaturen über 40 Grad. (picture alliance / SIPA / Xavier Francolon)
    WHO-Generaldirektor Tedros schrieb auf der Plattform X, seit dem 21. Juni seien in Europa mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet worden, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stünden. Europa sei der Kontinent der Erde, der sich am schnellsten erwärme - und zwar doppelt so rasch wie im globalen Durchschnitt.
    In Deutschland war gestern den dritten Tag in Folge ein Temperaturrekord registriert worden. Der Deutsche Wetterdienst maß in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree den vorläufigen Höchstwert von 41,7 Grad. Neue Spitzenwerte gab es auch in anderen europäischen Staaten, wie etwa in Tschechien mit 41,1 Grad. In der Schweiz war es mit 39 Grad noch nie so heiß in einem Juni.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.