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Lebensführung
Wie viel Alleinsein tut gut?

Alleinsein hat viele Facetten: Ein geliebter Mensch geht von uns oder die Lebenssituation ändert sich abrupt und plötzlich stehen wir allein da. Andere wiederum erleben das Alleinesein als große Entspannung.

Von Athene Pi Permantier und Daniela Wiesler (Moderation) | 22.08.2014
    Ein Mann sitzt am 04.08.2013 auf einem Steg am Selenter See (Schleswig-Holstein).
    Jeder Mensch hat ein anderes Empfinden für Einsamkeit. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
    Etwa wenn sie im Café sitzen, Menschen beobachten oder sich selbstvergessen irgendwie beschäftigen. Eine Situation, die andere als puren Stress empfinden. Ähnlich ist es mit dem Thema alleine zu reisen oder zurückgezogen zu leben.
    Jeder Mensch hat ein anderes Empfinden für Einsamkeit – einige brauchen deutlich mehr Freiraum, um Eindrücke aus dem Alltag verarbeiten zu können. Und manche Menschen halten Alleinsein nur sehr schlecht aus, finden aber keine Auswege und betäuben das Gefühl von Einsamkeit mit Eindrücken aus Internet, Fernsehen oder mit Drogen.
    Es ist eine Frage der persönlichen Balance, wieviel Alleinsein jedem Einzelnen von uns gut tut. Wie verarbeite ich das Leiden unter einer "aufgezwungenen" Einsamkeit? Was bedeutet mir bewusstes und selbstgewähltes Alleinsein? Empfinde ich Alleinsein als Isolation oder inspirierende Kraftquelle?
    Gerne möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren. Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 / 44 64 44 64 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de
    Unsere Gäste:
    • Dr. Ursula Wagner, Psychologin, Coach und Buchautorin von "Die Kunst des Alleinseins"

    • Carl Gibson, Philosoph und Schriftsteller

    • Katrin Zita, Journalistin, Lebensberaterin und Autorin von "Die Kunst allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen"