Lebenszeit 

Verordnete NäheWenn die Familie zusammenrückt

Klassenzimmer und Arbeitsplatz vereint in der Küche – ein Mann mit zwei Kindern mit Unterlagen und Laptop (imago/ Westend61)

Zurzeit herrscht in deutschen Haushalten Ausnahmezustand. Viele Berufstätige arbeiten aus dem Homeoffice, Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Für Familien bedeutet das viel mehr Zeit miteinander: Eine wünschenswerte Situation für die einen, zu wenig Raum für sich selbst, finden die anderen.

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Füreinander da seinWie wir uns jetzt gegenseitig helfen

Ein Spendenzaun für Obdachlose in Berlin-Kreuzberg: Pfandflaschen liegen in einer Box, Essen hängt in einer Plastiktüte an einem Seil. (Imago)

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, so heißt es bei Friedrich Hölderlin. Und fast scheint es, als wüchsen die Menschen in Zeiten der Coronakrise wirklich über sich hinaus: aller Orten entstehen Initiativen, in denen sich Hilfsbereite zusammen finden.

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AusnahmezustandDer Alltag mit Corona

eine fast leere Toilettenpapierrolle auf derem letzten Blatt "out of order" steht (www.imago-images.de / Andrey Popov / Panthermedia)

Deutschland macht die Grenzen dicht, Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Sport- und Kultur-Veranstaltungen werden abgesagt, Arbeitnehmende machen Home-Office: Das Coronavirus verändert unser Leben - doch wie damit umgehen?

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Leben ohne InternetAußen vor und abgehängt?

Laptop, Tablet und Smartphone liegen aufgestapelt auf einem Holztisch. (imago / Westend61)

Die einen leben, zumindest vorübergehend, aus Überzeugung ohne Internet, die anderen haben im Funkloch keine andere Wahl: Mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland stehen digital im Abseits. Besonders Frauen im Rentenalter mit niedriger Bildung sind dauerhaft offline.

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Mangelnder Einsatz?Wie Ältere die Arbeitseinstellung der Jungen wahrnehmen

Businessman and senior businesswoman talking in a factory model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY DIGF05812 (www.imago-images.de)

Verwöhnt und arbeitsscheu, so wird die Generation Y häufig beschrieben. Als Mitarbeiter, denen die Arbeit schnell zu viel wird, denen das Hobby wichtiger ist als die Karriere. Dagegen gelten Ältere als leistungsorientiert und einsatzwillig, notfalls über den Feierabend hinaus.

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AlltagserfahrungenWie leben Muslime in Deutschland?

Zwei komplett in schwarz verhüllte ältere Frauen und zwei farbenfroher gekleidete jüngere Mädchen, davon eins mit mit buntem Kopftuch, passieren ein muslimisches Bekleidungsgeschaeft mit Schaufensterpuppen in Duisburg-Marxloh.  (epd-bild/imago/Friedrich Stark)

Sie erleben Solidarität und Vorurteile, werden als Bereicherung oder Bedrohung wahrgenommen und sind immer wieder Opfer von Anschlägen: Die knapp fünf Millionen Muslime in Deutschland. Was antimuslimischer Rassismus mit ihnen macht und wie integriert sie sich fühlen, darüber wissen wir wenig.

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Politisch korrekt?"Das wird man wohl noch sagen dürfen!"

"Political Correctness" - laut Duden "die Einstellung, die alle diskriminierenden Ausdrucksweisen und Handlungen ablehnt" (dpa / Franz-Peter Tschauner)

Sprache ist ständig im Wandel, ebenso wie unsere Umgangsformen und Ausdrucksweisen. Was heute als "normal" gilt, galt noch vor einiger Zeit als "einfach unsagbar". Worte, die manche von uns ohne Nachzudenken im Wortschatz führen, werden von anderen als verletzend oder beleidigend empfunden.

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Wahre Liebe?Wenn Paare ein Leben lang zusammen bleiben

Ein älteres sich anlachendes und umarmendes Paar (imago / Westend61)

Den einen Menschen zu finden, den man liebt und mit dem man ein ganzes Leben zusammenbleibt, ist als Ideal immer noch tief verankert. Doch die Zahl der Trennungen zeigt, dass das Ideal vom Zusammenhalt in guten und in schlechten Zeiten längst Risse bekommen hat.

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Nachhaltigkeit im AlltagWas sich aus früheren Zeiten lernen lässt

Selbstgemachte Marmelade wird in Gläser abgefüllt (picture alliance / dpa / Katharina Heimeier)

Eigentlich wissen wir doch, was wir tun müssten, um nachhaltiger zu leben: Obst und Gemüse für den Wintervorrat selbst einlegen. Kleidung umnähen, wenn was kaputt ist. Auch Geräte lassen sich manchmal reparieren und müssen nicht immer gleich weggeworfen werden. Wenn man nur wüsste, wie es geht.

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WintersportWelcher Skitourismus ist noch zeitgemäß?

Skifahrer auf einer Skipiste im Gegenlicht (imago / Marius Schwarz)

Weiße Bergidylle und zwei Bretter unter den Füßen: Skifahren ist der beliebteste Wintersport und gehört für viele zu einem Lebensgefühl, das sie nicht missen möchten. Doch wird dieser Sport auch in Zukunft in den Alpen möglich und erwünscht sein?

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Emotionaler AusnahmezustandWenn Ärzte einen Tumor diagnostizieren

Eine Frau stützt ihren Kopf auf ihre Hand. Vor ihr eine freundliche Ärztin die sich Notizen macht.  (picture alliance / Helmut Fohringer)

Angst, Wut, Trauer – das sind nur einige der Gefühle, die Menschen erleben, wenn der Arzt ihnen den Verdacht eines Tumors mitteilt. Ist es Krebs? Wenn ja, ist er heilbar? Viele Fragen können Mediziner klären, doch Betroffene und Angehörige fühlen sich mit ihren Ängsten oft allein gelassen.

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Wachsende ÜberforderungErdrückt uns die Nachrichtenflut?

Ein Zeitungsverkäufer liest neben seinem Stand in einer Zeitung (imago stock&people)

Per Hörfunk, Fernsehen, Zeitung und über digitale Medien prasseln täglich unzählige Nachrichten über uns herein. Es ist eine Informationsflut, die kaum noch zu bewältigen ist. Gezielt verbreitete Fake-News machen es zudem immer schwerer, die Wahrheit von Falschmeldungen zu unterscheiden.

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Wohlstand und KonsumIst Wachstum der richtige Weg?

Passanten auf der Hohe Straße in Köln, im Hintergrund sind die Schilder vieler Geschäfte zu sehen (picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hardt/)

Unsere Wirtschaft wächst immer weiter, damit auch unser Wohlstand mit all den Möglichkeiten, immer mehr zu konsumieren. Doch es gibt Stimmen, die das ständige Streben nach noch mehr Wachstum und Wohlstand hinterfragen. Und die Gleichung mehr Wohlstand gleich mehr Lebensglück ist auch längst widerlegt.

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Gelebte VielfaltFamilienmodelle heute

Zwei Väter mit Baby, das im Vordergrund zu sehen ist (imago images / Science Photo Library)

Patchwork, Regenbogen oder alleinerziehend – längst gehört eine Vielfalt an Familienmodellen zum Lebensalltag. Doch viele verstehen unter dem Begriff Familie weiterhin das Gefüge aus Vater, Mutter, Kind. Wie akzeptiert also sind alternative Familienformen in unserer Gesellschaft?

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Autofahren heuteFährt das schlechte Gewissen immer mit?

Autos am frühen Morgen an einer Kreuzung, aufgenommen in Berlin 09.01.2019 (imago / Florian Gärtner)

Einst war es des Deutschen liebstes Kind: Das Auto galt als Ausdruck von Freiheit und als Statussymbol. Doch Klimawandel, wachsende Gesundheitsgefahren und Dauerstaus haben massiv am Image des Autos gekratzt. Autofahren gilt immer häufiger als verpönt, nicht nur im städtischen Bereich.

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Adel in DeutschlandNur noch ein Thema für die Regenbogenpresse?

Prinz Georg Friedrich von Preußen: Nach wie vor ist das Interesse am Adel ungebrochen (picture alliance/Patrick Seeger/dpa)

Vor einhundert Jahren wurde der Adelsstand in Deutschland offiziell abgeschafft. Titel wie Fürstin, Herzog, Graf und Baronesse dürfen nur noch als Teil des Nachnamens verwendet werden. Auch alle gesellschaftlichen Privilegien wurden aberkannt. Im öffentlichen Interesse stehen sie aber nach wie vor.

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Archiv / Lebenszeit 

Lehre statt StudiumWarum Menschen sich für das Handwerk entscheiden

Eine Tischlerin schneidet ein Stück Holz zu. (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)

Schrauben statt studieren – häufig ist das für Abiturienten keine Alternative, denn das Image der Lehrberufe schreckt viele ab. Zu Unrecht, meint die Handwerkskammer, bringe das fertige Werkstück am Ende des Tages doch eine tiefe Befriedigung. Zudem warten viele Betriebe auf junge Nachfolger.

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Menschen und ihre TiereBeste Freunde

Kleines Mädchen mit geschlossenen Augen lächelt und streichelt im Liegen eine Katze, die ganz nah bei ihr ist. (www.imago-images.de)

Ob Hamster, Wellensittich, Hund oder Katze: Die Deutschen haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Haustieren. In über 50 Prozent der deutschen Haushalte besteht eine Wohngemeinschaft zwischen Mensch und Tier.

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