Donnerstag, 06.05.2021
 
Seit 10:08 Uhr Marktplatz
StartseiteSport AktuellRussische Athleten können Start unter neutraler Flagge beantragen18.03.2021

LeichtathletikRussische Athleten können Start unter neutraler Flagge beantragen

Russische Leichtathletinnen und Athleten könnten bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Der Council des Weltverbands entschied, dass Sportler aus Russland beantragen können, unter neutraler Flagge anzutreten. Diese Möglichkeit war im vergangenen Jahr wegen Verfehlungen bei der Aufarbeitung des Doping-Skandals ausgesetzt worden.

Von Victoria Reith

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Die olympische und die russische Flagge nebeneinander bei den Winterspielen in Sotschi 2014. (AFP / Andrej Isakovic)
Die olympische und die russische Flagge nebeneinander bei den Winterspielen in Sotschi 2014. (AFP / Andrej Isakovic)
Mehr zum Thema

Sperre von Russland Sportschützen wollen WM nicht verlegen

Cas-Urteil zu Russland-Sperre „Im Grunde ist es eine Farce“

Doping-Strafe gegen Russland Sperre für den russischen Sport wird halbiert

Russischer Dopingskandal vor Sportgerichtshof Letztlich geht es um Glaubwürdigkeit

Russische Leichtathleten können ab sofort wieder beantragen, unter neutraler Flagge an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen, also auch an den Olympischen Spielen in Tokio. Der Council des Weltverbandes World Athletics entschied, dass bis zu zehn Russinnen und Russen mit neutralem Status an den Start gehen dürfen.

Diese Möglichkeit war im vergangenen Jahr ausgesetzt worden. Der Grund: Der wegen des Doping-Skandals suspendierte russische Verband RUSAF war Verpflichtungen nicht nachgekommen, außerdem waren neue Verfehlungen bekannt geworden. Zuletzt habe der russische Verband den mehrstufigen Plan zur Wiedereingliederung aber befolgt.

Russische Athletinnen und Athleten sind von den Olympischen Spielen in Tokio grundsätzlich ausgeschlossen. Aber wie in der Leichtathletik gilt: Unbelastete Sportler können als neutrale Athleten antreten.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk