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StartseiteBüchermarktDie Zukunft der Literaturblogs21.03.2018

Leipziger Buchmesse 2018Die Zukunft der Literaturblogs

Rund 1.250 deutsche Buchblogs lassen sich laut der feministischen Buchbloggerin Franziska Kurz im Netz finden. Lohnt es sich da überhaupt noch, der 1.251 Literaturblogger zu werden? Im Dlf diskutierte Kurz mit ihren Kollegen Tobias Nazemi und Jochen Kienbaum über die Relevanz und die Zukunft der Literaturblogs.

Franziska Kurz, Tobias Nazemi und Jochen Kienbaum im Gespräch mit Jan Drees

Buchblogger Tobias Nazemi sitzt 2015 in der Bloggerlounge auf der Buchmesse in Leipzig vor einem aufgeklappten Laptop. Neben ihm liegen Bücker und eine Spiegelreflexkamera.   (dpa / Jan Woitas)
Literaturblogger Tobias Nazemi in der Bloggerlounge auf der Buchmesse in Leipzig (dpa / Jan Woitas)
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Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse ging es neben neuen Büchern auch um Literaturblogs. In der "Bloggerlounge" der Buchmesse finden die Blogger seit einigen Jahren Aufmerksamkeit. Bei den "Blogger Sessions 18" diskutierten sie über Storytelling in Buchblogs und tauschten Tipps für die Zusammenarbeit mit den Verlagen aus. Im Deutschlandfunk sprachen anschließend drei Literaturblogger über die Relevanz und die Zukunft von Literaturblogs.


Gäste:

  • Franziska Kurz vom feministischen Literatur- und Lifestyleblog "Franzi liest", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Selbstliebe und positive Frauenbilder in die Welt zu tragen.
  • Tobias Nazemi vom Literaturblog "Buchrevier" sagt über sich selbst, einer der letzten lesenden Männer zu sein, denn: "Männer lesen nicht, Männer schreiben. Bei Facebook, Twitter, in Foren, in Blogs und viele hoffen, irgendwann dann das das erste Buch herauszubringen. Und manchmal gelingt das auch. Aber für wen eigentlich?"
  • Jochen Kienbaum vom Literaturblog "Lust auf Lesen" sagt über sich selbst, er sei "ein Bücherfresser von Kindesbeinen an". Seinen Lebensunterhalt verdient er als Journalist.

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