Mittwoch, 05. Oktober 2022

Digitalisierung
Leisegang: Strategie der Bundesregierung unzureichend

Das Online-Medium Netzpolitik.org hat die Strategie der Bundesregierung zur Digitalisierung als unzureichend kritisiert. Es handle sich nur um eine Zusammenfassung der bisherigen Einzelvorhaben.

29.08.2022

    Papierstapel auf einem Behördenschreibtisch.
    Die Digitalisierung ist noch nicht in allen deutschen Behörden weit vorangeschritten. (picture alliance / Markus Scholz )
    Positiv sei zwar, dass die Zielsetzungen jetzt in einem Strategiepapier festgehalten worden seien, sagte Netzpolitik-Co-Chefredakteur Leisegang im Deutschlandfunk. Das reiche aber nicht aus. Im Grunde würden nur Einzelvorhaben zusammengetragen, die bislang über einzelne Ministerien verstreut gewesen seien. Leisegang bezweifelte zudem, dass der zuständige Minister für Digitales und Verkehr, Wissing, die Digitalisierung mit dem erforderlichen Nachdruck vorantreiben werde. Der FDP-Politiker sei zu Zeit stark mit der Reform des öffentlichen Nahverkehrs, vor allem der Bahn, beschäftigt.
    Die Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung umfasst unter anderem den elektronischen Personalausweis, die elektronische Patientenakte und die Digitalisierung in kommunalen Bürgerämtern.
    Hier können Sie das Interview nachlesen.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.