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Libba Bray"Ich hab's gerne gruselig"

Die Autorin Libba Bray liebt Grimms Märchen, Horror-Comics und klassische Schauerromane. Die New Yorkerin war selbst ein ängstliches Kind und versuchte schon früh mit Gruselgeschichten ihren inneren Dämonen zu begegnen. Jetzt ist ihr neuer Roman "The Diviners - Aller Anfang ist böse" erschienen.

Libba Bray im Gespräch mit Tanja Lieske | 22.11.2014

Libba Bray , aufgenommen am 18.10.2008 , auf der 60. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main.
Die amerikanische Schriftstellerin Libba Bray, aufgenommen am 18.10.2008, auf der 60. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)
Tanja Lieske: Das Übernatürliche hat einen festen Platz in Jungen Literatur - Geister, Dämonen, Engel, Spukgestalten, Vampire, all das gibt es in vielen Büchern, und die werden begierig gelesen, seit vielen Jahren schon vor allem von jungen Lesern. Eine Autorin, die auf diesem Gebiet besonders versiert ist, ist Libba Bray. Sie lebt in New York, und sie ist heute mein Gast im Büchermarkt. Willkommen.
Libba Bray, Sie haben eine neue Trilogie in Arbeit, The Diviners heißt der erste Band, der gerade ins Deutsche übersetzt wurde, darin treibt ein aus dem Jenseits kommender Geist als Massenmörder sein Unwesen im New York der früher 20er Jahre. Das ist eine recht schauerliche Materie, gruseln Sie sich selbst beim Schreiben und tun Sie das gerne?
Libba Bray: Ich hab's gerne gruselig, und ich mag auch Schauergeschichten, aber bei meinen eigenen Geschichten grusele ich mich nicht. Das ist anders als bei meinen Liebesszenen, da bin ich mit meinen Gefühlen dabei, aber bei den Gruselszenen weiß ich ja im Voraus, was passiert und wie die Sache ausgeht. Also brauche ich andere Leute, die mir sagen, dass es mit dem Grusel geklappt hat.
Lieske: Der Schauerroman ist natürlich eine Gattung, die uns ins späte 18. und frühe 19. führt, in England sehr beliebt, gerade auch bei Autorinnen, wir denken an Mary Shelley Frankenstein – sehen Sie sich in dieser Tradition?
Bray: Wenn das gelungen wäre, das wäre wunderbar, ich liebe die englische Gothic Novel. Meine erste Trilogie war ja bereits eine Hommage an dieses Genre. Ich habe selbst früher Gruselgeschichten verschlungen, Grimms Märchen, Horror-Comics, klassische Schauerromane. Ich war ein eher ängstliches Kind, und ich glaube, dass das typisch ist für ängstliche Kinder, mit Gruselgeschichten kann man seinen inneren Dämonen begegnen.
Lieske: Sie haben diese Epoche ausgelotet in ihrer ersten Trilogie, die in einem Mädcheninternat im England der Königin Viktoria spielt. Gemma Doyle heißt ihre junge Heldin, sie hat übersinnliche Fähigkeiten, kann von einer Welt in die andere wechseln. Sie haben damals sehr gründlich recherchiert, auch mit Zeitdokumenten und in Archiven. Wie nähern Sie sich nun der neuen Epoche, dem New York der 20er Jahre?
Sechs Jahre Recherche
Bray: Da steckt auch viel Recherche drin. Angefangen habe ich vor sechs Jahren, ich habe zunächst Bücher gelesen, um mir einen Überblick zu verschaffen, und ich lese immer noch. Gerade eben erst den Titel Terrible Honesty von Ann Douglas oder den Titel Playing the Numbers, in dem es um Glücksspiele in Harlem zwischen den beiden Weltkriegen geht. Ich war Stammgast in diversen Bibliotheken, im Schomburg Center for Research in Black Culture, ich war im Paley Center, das ist ein Museum für Radio und Fernsehen, und habe mir Aufnahmen aus den 20er Jahren angehört. Ich habe mir Historikern gesprochen, ich habe an Stadtführungen in der Lower East Side in Manhattan teilgenommen. Last but not least habe ich eine Assistentin, die mir bei der Recherche hilft, sie lebt in Seattle, und heißt Lisa Gold. Wenn ich wirklich stecken bleibe, rufe ich sie an. Zum Beispiel als ich die Lebensgeschichten der Mädchen geschrieben habe, die in dem Varieté Ziegfeld Follies auftreten. Da wollte ich partout mit Originalquellen arbeiten, und die hat Lisa für mich gefunden. Recherche finde ich so faszinierend, dass ich viele Stunden damit zubringen könnte.
Lieske: Das New York der 20 er Jahre, Zeit der Prohibition, der Flüsterkneipen, des Schwarzen Jazz in Harlem, der Glitzerrevues am Broadway, der langen Perlenketten und Bubiköpfe, die Zeit des Radios und der rasenden Reporter und der Tageszeitungen. All das ersteht vor unseren Augen, warum ist es Ihnen wichtig, eine Epoche so genau einzufangen?
Bray: Ich glaube, es hat mit meinem Stoff zu tun. Wenn man mit dem Übersinnlichen arbeitet, dann hat es eine erdende Wirkung, wenn die reale Welt so genau und historisch korrekt wie möglich beschrieben wird. Es ist wie ein Haltegriff, der es den Lesern leichter macht, die Geistererscheinungen anzunehmen. Außerdem hat es mit dem Genre zu tun. Für den Schauerroman ist das Setting alles. Ich habe ja eine theaterwissenschaftliche Ausbildung, und ich mag die Vorstellung, dass ich ein Set, eine Bühne aufbaue, in die die Leser eintreten können. Über Fehler würde man stolpern, und darum ist mir das korrekte Setting so wichtig.
Lieske: Das geht im englischen Original bis in die Sprache, die Ihre Figuren sprechen, welche Wörter haben Sie denn neu entdeckt?
Bray: Da habe ich viele Favoriten! Wenn man in der 20ern sagen wollte, dass eine Sache toll ist, dann waren es die Bee's Knees oder die Elephan'ts Eyebrows oder Gnat's Whistles, das gefällt mir alles unheimlich gut. Ich mag auch den Ausdruck: Everything's Jake, was bedeutet, alles ist gut, ist ok, ist cool. Den Begriff hatte ich noch nie zuvor gehört. Einmal war ich auf Lesereise, und mein Fahrer war schon ein älterer Herr, und er konnte sich daran erinnern, er hat gesagt, ja, das war damals total in!
Lieske: Ihre junge Heldin heißt Evie, sie ist 19 Jahre alt, wurde von Ohio aus nach Manhattan geschickt, um bei einem Onkel zu leben, der ein Museum für okkulte Gegenstände betreibt. Evie ist ihrer früheren Heldin Gemma recht ähnlich, die von Indien nach England verbannt wurde. Warum braucht es diesen Moment der Verbannung?
Bray: Das hat damit zu tun, dass sich jeder mit einem Außenseiter identifizieren kann. Das Gefühl, ein Außenseiter zu sein, kennt jeder, sogar die Menschen, von denen man denkt, sie seien Insider. Man kann gut nachvollziehen, wie es ist, wenn man in eine ganz Neue Welt kommt und sich dort zurechtfinden muss. Das kann ziemlich ungemütlich sein, so wie es für meine Heldin Gemma der Fall war. Bei Evie liegen die Dinge anders, sie kann es kaum erwarten, stürzt sich voll in ihr neues Leben. Also, die beiden sind recht verschieden, aber beide sind Außenseiter. Das macht eine Figur sehr offen für alles, was neu ist.
Lieske: Evie ist im Gegensatz zu Gemma auch eine sehr emanzipierte junge Frau, hat Sie auch das an den 20er Jahren interessiert, dass die Frauenbewegung damals begann?
Bray: Auf jeden Fall. Frauen hatten ja gerade erst das Wahlrecht bekommen. Und es ist die Zeit der Flapper, das sind diese jungen Frauen, die unterwegs sind, um eine gute Zeit zu haben. Sie genießen das Leben in vollen Zügen. Ich habe dabei an Dorothy Parker gedacht, die amerikanische Autorin, die so viel Esprit hat, und natürlich auch an Zelda Fitzgerald (hochziehen), die eine umwerfende Erscheinung war, eine echte Naturgewalt. Ich wollte das alles auch für Evie, sie sollte Spaß haben, ein Partygirl sein, und sie sollte sich dafür nicht entschuldigen. Es gibt so viele Einschränkungen für Frauen, das wollte ich durchbrechen. Evie ist selbstsüchtig, und sie trifft falsche Entscheidungen, aber es sind ihre eigenen.
Lieske: Beide, Evie und Gemma, haben übersinnliche Fähigkeiten: Evie ein Diviner – sie kann anhand eines Gegenstands die Geschichte des Trägers dieses Gegenstands erraten. Sie bezahlt dafür wie ihre Schwester im Geiste mit körperlichen Erscheinungen, mit Kopfschmerz. Was haben Sie bei der Arbeit an diesen Romanen von dem Wesen der Magie verstanden? Hat Magie immer einen Preis?
Grenzen der Magie
Bray: Das ist ein interessanter Punkt. Ich habe mich darüber mit einer anderen amerikanischen Autorin unterhalten, sie heißt Holly Black, und sie hat die Spiderwick Chronicles geschrieben. Holly ist der Auffassung, dass jedes magische System Regeln unterworfen sein muss, das ist wieder so etwas wie eine Erdung. Es muss Grenzen der Magie geben. Es ist genau wie mit der Adoleszenz. Teenager entdecken ihre Fähigkeiten, ihre Macht, und zugleich ihre Grenzen. Mit Magie ist es dasselbe. Wie weit kann ich dieses Spiel treiben, bevor es Konsequenzen hat? Das muss man ausbalancieren. Die Begrenzung von Magie macht sie auch glaubwürdiger, und spannender. Wenn man sich an die Matrix-Filme erinnert, der erste war einfachsagenhaft, aber jetzt wo Neo ausgewählt ist und er unbegrenzte Fähigkeiten hat, gibt es keinen Einsatz mehr von seiner Seite. Und das wird irgendwann langweilig."
Lieske: Sie sind die Tochter eines Presbyterianischen Pfarrers, 1964 in Alabama geboren, wie darf ich mir diese Kindheit vorstellen? War sie magisch?
Bray: Es gab in jedem Fall Magie. Meine ersten Gruselgeschichten waren Geschichten aus der Bibel, es gibt dieses magische Gefühl, das mit der Religion einhergeht. In meiner Familie erzählt man sich die folgende Geschichte: Als ich noch sehr klein war, ist mein Vater in seinem vollen Ornat aufgetaucht und hat mit seiner Predigerstimme gesprochen, die ganz anders klang als sonst. Da habe ich meine Mutter gefragt: Ist Daddy immer Gott oder gilt das nur sonntags?
Und dann gab es meine Urgroßmutter, die bei ihrer Großmutter aufgewachsen war, die kam aus Deutschland. Diese Großmutter soll eine Seherin gewesen sein, und meine Urgroßmutter hat mir jede Menge Spukgeschichten erzählt. Meine Lieblingsgeschichte ging so: Eines Tages am Anfang des 19. Jahrhunderts saßen die beiden auf der Veranda. Plötzlich stand der Schaukelstuhl still, und die Großmutter, die mit einem Bestatter verheiratet war, sagte: Jemand ist gestorben ... es ist ein Kind ... ich sehe ... ich sehe ein kleines Stück Schnur. Denn man hat den Leichnam mit einer vermessen und diese Schnur dann dem Bestatter gebracht, damit er den Sarg machen konnte. Ein Kind ist gestorben ... ich sehe ein Licht in dem Geschäft und jemand ist mit einer kleinen Schnur gekommen ... . Natürlich hat sich meine Urgroßmutter sehr gefürchtet. Sie ist zu Bett gegangen, aber später aufgewacht, weil jemand aus der nächsten Gemeinde mitten in der Nacht gekommen ist, und der hatte ein kurzes Stück Schnur dabei. Solche Geschichten sind gruselig, geben aber auch das Gefühl, dass alles machbar ist."
Lieske: Letzte Jahrhundertwende, Zeit die Sie beschwören, war eine Zeit der Seancen und der Kontaktaufnahme mit der Welt der Verstorbenen. Das galt vor allem für Europa, wo man versuchte, Kontakt mit den Seelen der jungen Männer aufzunehmen, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Gab es etwas Ähnliches auch in Amerika?
Bray: Ja, auf jeden Fall, es gab diese Zeit der Spiritualität und auch des Spiritismus. Ich erzähle in meinem Buch ja von den Fox-Sisters, die Betrügerinnen auf diesem Gebiet waren. Das hatte in Amerika vielleicht nicht so sehr mit dem Ersten Weltkrieg zu tun wie in Europa, denn Sie haben ja die viel größeren Verluste erlitten. Aber es gab auch in Amerika dieses Grundgefühl, dass man in einer Zeit des Umbruchs lebte, alles veränderte sich rasant, und dann passieren oft mehrere Dinge. Das Interesse am Übernatürlichen stieg, aber auch der Missionseifer Einzelner und leider auch die Ausländerfeindlichkeit."
Lieske: Sehen Sie eine Parallele zwischen dem Amerika der 20er Jahre und dem Amerika heute?
Bray: Ja, auf jeden Fall! Ich habe dieses Buch auch geschrieben, und mich mit dieser Parallele und meinem eigenen Unbehagen zu beschäftigen. Das gilt ganz besonders für die Ära Busch. Wir hatten 2008 einen ökonomischen Kollaps, den man mit dem Schwarzen Freitag von 1929 vergleichen kann. Wenn man an die 20er Jahre denkt, denkt man vor allem an die Wilden 20er und den ganzen Spaß, der damit einherging. Aber es gab auch jede Menge schreckliche Gesetzesvorhaben, es gab einen Anstieg der Fremdenfeindlichkeit, es gab Rassismus. Schauen Sie sich das Amerika nach 9/11 an, da wiederholt sich die Geschichte. Es gibt sehr hässliche anti-muslimische Gefühlslagen. Mich hat bei meiner Recherche am meisten überrascht, wie viele Überschneidungen es gibt zwischen damals und heute. Wir lernen wirklich nicht genug aus der Geschichte! Aber wir müssen aufpassen, und wir müssen ein ganzes, komplettes Geschichtsbild bekommen. Der Geschichtsunterricht ist bei uns sehr einseitig, es gibt da bedenkliche Lücken. Vor Kurzem sind in Colorado Studenten aus dem Hörsaal marschiert, das kann ich nur unterstützen. Denn es gab eine Verordnung, die sagte, Geschichtsunterricht muss patriotisch sein, wir wollen nichts Negatives, alles muss in einem positiven Licht erscheinen. Ich sage: Das ist keine Geschichte, das ist Propaganda!"
Lieske: Man kann Ihr Buch sehr deutlich als Gegenpropaganda lesen, Sie propagieren religiöse Toleranz, die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Hautfarbe, die Emanzipation von Frauen, den freien Willen, eine nicht fundamentalistische, christliche Ausrichtung. Wie reagieren junge Leser? Nehmen sie diese Botschaft wahr?
Bray: Ich finde, dass die politischen Interessen und Fähigkeiten von Teenagern unterschätzt werden. Sie sind ja unterwegs, um die Welt zu verändern! Und ja, ich habe von jungen Lesern gehört, die sagen, wir haben genau die gleichen Dinge vor uns. Sie sehen die Parallelen.
Lieske: Ein politischer Schauerroman, hat Ihr Verleger eigentlich auch einmal gesagt, das geht so nicht, Frau Bray, Sie müssen sich entscheiden?
Bray: Nein, ich hatte Narrenfreiheit! Ich darf tun und lassen, was ich will."
Lieske: Es gibt noch eine Szene, auf die ich Sie ansprechen möchte. Evie und ihr Freund Jericho fahren auf's Land, das ist eine sehr idyllisches Setting, Jahrmarktsatmosphäre, aber es gibt diesen einen Stand, an dem sehr gruselige Dinge propagiert werden, nämlich die Fortpflanzung nach den Prinzipien der Rassenlehre.
Lieske: Wenige Menschen wissen, dass in dem New York der 20er Jahre Rassentheorien richtig auf dem Vormarsch waren, was hat es damit auf sich?
Bray: Evie und Jericho sehen einen Stand, an dem ein Schild hängt mit der Aufschrift: Fitter Families For Future Firesides, und das war jetzt keine Alliteration für einen Lyrik-Wettbewerb. Dahinter stand eine Gruppierung, die sich der Rassenhygiene verschrieben hatte. Diese Bewegung war wirklich stark! 1916 erschien dieses Buch, The Passing oft he Great Race. Fitzgerald bezieht sich darauf in seinem Great Gatsby, seine Figur Tom Buchannan spricht davon. Amerika schmückt sich sehr gerne mit diesem Mythos, gebt uns die Müden, die Hungrigen, die Armen dieser Erde. Und dann dreht man sich um und sagt: Dich und Dich und Dich nehmen wir aber nicht, wir haben hier eine Rassenquote. Viele Menschen wissen nicht, wie populär diese Pseudowissenschaft der Rassenlehre war. Und viele Leute haben da mitgemacht, auch fortschrittliche Leute. Man hat diese Vorstellung, dass Rassismus ganz leicht zu entdecken ist, aber das stimmt nicht. Rassismus hat so viele Gesichter! Diese Bewegung beeinflusste auch die Gesetzgebung, und das ist wirklich schrecklich. Es gab 1921 dieses Gesetz der Rassenreinheit, man kennt es auch unter dem Namen das Gesetz des Bluttropfens. Hatte man einen Tropfen Blut, das nicht von Weißen war, so gehörte man der entsprechenden Ethnie an und konnte diskriminiert werden. Das ist ein schreckliches Kapitel unserer Geschichte, und ich wusste davon nichts, weil es nicht unterrichtet wird.
Lieske: Ein Stück amerikanischer Rassenlehre, zu entdecken, wenn man den Great Gatsby liest, zu entdecken aber auch in Ihrem Buch. Ihr Roman, Libba Bray, ist bevölkert mit politischen, mit mythischen, mit okkulten Themen, mit Zeitgeschichte, mit heller und dunkler Magie. Hat Sie schon mal jemand gefragt, ob weniger mehr gewesen wäre?
Bray: Das werde ich richtig oft gefragt! Ich denke oft an den Satz von Tom Robbins, das ist ein großer amerikanischer Schriftsteller. Er hat in einer Kritik zu seinem Buch den Satz gelesen: Tom Robbins schreibt so, wie Dolly Parton sich anzieht. Ich weiß ja, dass Coco Chanel sagt, weniger ist mehr, aber ich stamme aus Texas, und da gilt: Mehr ist mehr! Ich habe eben viele Interessen, und wenn es mir gelingt, die alle in einem Roman zu verweben, umso besser! Wenn dann jemand sagt, das muss aber raus, dann muss ich eben kürzen!"
Lieske: Vielen Dank Libba Bray. The Diviners - Aller Anfang ist böse wurde übersetzt von Barbara Lehnerer und ist im Verlag dtv erschienen.
Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
Libba Bray: The Diviners - Aller Anfang ist böse, Aus dem Amerikanischen von Barbara Lehnerer, Dtv Junior, 704 Seiten gebunden, 19,95 Euro