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Rente mit 63
Linken-Politiker Birkwald kritisiert FDP für Abschaffungspläne

In der Debatte über die Rente mit 63 hat der Linken-Bundestagsabgeordnete Birkwald die FDP kritisiert. Es gebe keinen Anlass für Panik, sagte Birkwald im Deutschlandfunk. Der Altersquotient verändere sich zwar zum Nachteil der heutigen Arbeitnehmer, doch das habe man in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ebenfalls bewältigt.

    Der Linken-Politiker Matthias W. Birkwald im Deutschen Bundestag.
    Der Linken-Politiker Matthias W. Birkwald kritisiert den Vorstoß der FDP zur Rente mit 63. (IMAGO / Christian Spicker / IMAGO / Christian Spicker)
    Bei der Erzählung der FDP von explodierenden Beiträgen handele es sich um ein Märchen, meinte Birkwald (Audio-Link). Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht will die Rente mit 63 beibehalten und fordert, die Renten in diesem Jahr stärker zu erhöhen als geplant. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bezeichnete die Pläne der FDP als Affront gegenüber den Menschen, die lange Jahre ins Rentensystem eingezahlt hätten.
    Die FDP hatte sich für die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren ausgesprochen. Diese sei nicht solide finanziert, sagte der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Bundestag, Dürr, im Deutschlandfunk. Es sei nicht auszuschließen, dass es mit dem derzeitigen Modell zu höheren Beiträgen für die Versicherten komme. Auch dürfe man keine Politik auf Kosten der folgenden Generationen machen, erklärte Dürr (Audio-Link). Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.
    Diese Nachricht wurde am 14.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.