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Liveblog zur Präsidentschaftswahl in FrankreichMacrons Anhänger feiern Wahlsieg

Anhänger der En marche-Bewegung feiern in Paris den Wahlsieg von Emmanuel Macron. (AFP / Eric Feferberg)
Anhänger der En marche-Bewegung feiern in Paris den Wahlsieg von Emmanuel Macron. (AFP / Eric Feferberg)

Emmanuel Macron hat die Stichwahl um die Präsidentschaft in Frankreich gewonnen. Er setzte sich klar gegen Marine Le Pen durch, die Chefin des Front National. Macron versprach seinen Landsleuten einen Neuanfang.

+++ 22:15 Uhr +++ 
Wir schließen unseren Liveblog zur Präsidentschaftswahl in Frankreich. Wir informieren Sie weiter in unserem Programm, in den Nachrichten und auf Dlf24.de. Bonne nuit!

+++ 22:12 Uhr +++ 
Angela Merkel hat auch schon mit Emmanuel Macron telefoniert und ließ im Anschluss Folgendes verlauten.

+++ 22:06 Uhr +++ 
Linkspolitiker Jean-Luc Melenchon hat seine Anhänger aufgerufen, bei den Parlamentswahlen im Juni für eine Mehrheit gegen den neuen Präsidenten zu sorgen. Macron plane "einen Krieg gegen das französische Sozialsystem".

+++ 22:00 Uhr +++ 
Auch Donald Trump gratuliert Emmanuel Macron.


+++ 21:53 Uhr +++ 
Bei der Präsidentschaftswahl haben nach einer Analyse des Instituts Ipsos 4,2 Millionen Franzosen leere Wahlumschläge oder ungültige Wahlzettel abgegeben. Das sind 8,9 Prozent der mehr als 47 Millionen Wahlberechtigten und so viele wie noch nie in Frankreich. Die Wahlbeteiligung in der zweiten Runde war so niedrig wie seit 1969 nicht mehr, wie das Institut am Sonntagabend mitteilte. Sie lag diesmal bei 74,3 Prozent, damals waren nur 68,9 Prozent zur Wahl gegangen.

+++ 21:46 Uhr +++
AfD-Co-Chefin Frauke Petry hat Marine Le Pen gratuliert. Ihr sei trotz massiver Anfeindungen ein beeindruckendes Wahlergebnis gelungen, zu dem sie herzlich gratulieren wolle, sagte Petry der "Welt". Sie bedauere die Niederlage der Chefin der Partei Front National, denn Le Pen "hätte die Alternative geboten, Frankreich aus der Umklammerung einer moralisierenden Elite zu befreien".

+++ 21:30 Uhr +++ 
Der künftige Staatschef hat versprochen, mit aller Kraft gegen die Spaltungen der französischen Gesellschaft zu kämpfen. Er kenne die Wut, die Angst, die Zweifel, die ein großer Teil der Wähler ausgedrückt hätten, sagte Macron. Ein neues Kapitel der langen Geschichte Frankreichs beginne heute Abend, meinte er. Er wolle, dass es ein Kapitel der Hoffnung und des wiedergefundenen Vertrauens werde.

+++ 21:16 Uhr +++ 
Linken-Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch: "Die vielen Wähler für Le Pen sind ein weiteres Alarmzeichen für Europa. (...) Der von Macron geplante Sozialabbau und weitere Angriffe auf Arbeitnehmerrechte würden Le Pen in Zukunft noch stärker machen."

+++ 21:06 Uhr +++ 
EU-Ratspräsident Donald Tusk: "Glückwunsch an Macron und an das französische Volk, das sich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und nicht für Tyrannei und Fake News entschieden hat."

+++ 21:02 Uhr +++ 
Reuters nennt Macron (39) "France's youngest head of state since Napoleon."

+++ 20:50 Uhr +++ 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier meldet sich zu Wort:
"Ich freue mich, dass sich die französischen Wähler mit Ihrer Wahl mehrheitlich für Weltoffenheit, ein vereinigtes Europa und die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland entschieden haben", erklärte Steinmeier. Deutschland und Frankreich stünden vor großen Herausforderungen. "Uns eint die Überzeugung, dass wir die Gestaltung der Zukunft Europas, die Bewältigung der Krisen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft und drängende globale Fragen nur gemeinsam bewältigen können."

+++ 20:46 Uhr +++ 
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz fordert, "dass Frankreich nun umfassende Reformen angeht". Er hofft, dass Frankreich unter Macron "an den notwendigen Veränderungen in der EU mitwirkt".

+++ 20:42 Uhr +++ 
Peter Altmaier twittert ein "Es lebe Frankreich, es lebe Europa!", beschwört die deutsch-französische Gemeinsamkeit und gratuliert Macron.

+++ 20:35 Uhr +++ 
Oft wird François Hollande nicht mehr als Präsident twittern. Hier schreibt er, dass er seinen Nachfolger angerufen und ihm Glück gewünscht habe.


+++ 20:25 Uhr +++ 
Marine Le Pen kündigt den Umbau des "Front National" an und will schon zu den Parlamentswahlen mit einer neuen Formation antreten.

+++ 20:17 Uhr +++ 
Falls Sie Steffen Seibert auf Französisch lesen wollen.

+++ 20:16 Uhr +++ 
Steffen Seibert gratuliert dem künftigen Staatschef Frankreichs.

+++ 20:14 Uhr +++ 
Marine Le Pen gesteht die Wahlniederlage ein.


+++ 20:00 Uhr +++ 
Emmanuel Macron wird neuer französischer Präsident. Der parteiunabhängige Kandidat holte in der Stichwahl mindestens 65 Prozent der Stimmen. Die Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, kam auf höchstens 35 Prozent. Das sagen mehrere Meinungsforschungsinstitute auf Basis erster Auszählungsergebnisse voraus.

+++ 19:45 Uhr +++ 

"Es war ein brutaler Wahlkampf zwischen erstem und zweitem Durchgang, der auf den letzten Metern in gegenseitigen Vorwürfen der Wahlkampfteams gipfelte. Das Internet diente einmal mehr als Propagandamaschine." So die Einschätzung unserer Kollegin Ursula Welter.


+++ 19:15 Uhr +++ 

Für Medien in Belgien steht der Sieger schon fest: Emmanuel Macron könne mit mehr als 60 Prozent rechnen, schreibt etwa "Le Soir" und beruft sich auf Umfragen am Wahltag. Die sind in Frankreich verboten, aber das muss die Belgier nicht kümmern. 

+++ 19:10 Uhr +++

Mit Europafahnen und französischer Trikolore haben einige tausend Menschen am Tag der französischen Präsidentschaftswahl in Deutschland für Europa demonstriert. Zu den Kundgebungen in über 100 Städten hatte die pro-europäische Bewegung "Pulse of Europe" aufgerufen. Allein in Frankfurt am Main versammelten sich rund 2.500 Demonstranten.

+++ 19:05 Uhr +++ 

Herzlich Willkommen zum DLF24-Liveblog zur französischen Präsidentschaftswahl. An dieser Stelle halten wir sie über die Entwicklungen aus Paris auf dem Laufenden. Erste Hochrechnungen soll es kurz nach Schließung der letzen Stimmlokale gegen 20 Uhr geben. In der Stichwahl stehen sich der parteilose frühere Wirtschaftsminister Macron und die Vorsitzende des Front National, Le Pen, gegenüber. Macron steht an der Spitze der Bewegung "En Marche!", die sich als pro-europäisch definiert. Le Pen hat im Wahlkampf für ein Referendum über einen Austritt aus der EU geworben. In der ersten Wahlrunde erhielt Macron 23,86 Prozent der Stimmen, Le Pen 21,43. Die Wahlbeteiligung lag vor zwei Wochen bei 78 Prozent.

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