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LufthansaFlugbegleiter wollen wieder streiken

Annulliert sind zahlreiche Flüge der Lufthansa am 04.04.2014 auf einer Anzeigentafel im Flughafen von Frankfurt am Main (Hessen). (dpa / picture-alliance / Boris Roessler)
Am Frankfurter Flughafen legen die Lufthansa-Piloten wieder ihre Arbeit nieder. Langstreckenflüge fallen aus. (dpa / picture-alliance / Boris Roessler)

Der Lufthansa und ihren Kunden steht der nächste Streik bevor. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat für Donnerstag und Freitag neue Streiks angekündigt. Weitere Arbeitsniederlegungen seien am kommenden Montag möglich.

Die Lufthansa habe der Gewerkschaft immer noch kein verbessertes Angebot zur Alters- und Übergangsversorgung vorgelegt, begründete die Flugbegleitergewerkschaft Ufo den Streikaufruf. Sollte die größte deutsche Fluggesellschaft "nicht angemessen" reagieren, seien am kommenden Montag weitere Arbeitsniederlegungen möglich. 

"Wir hoffen, dass dies endlich zu ernsthafter Bewegung in diesem Arbeitskampf führt und wir nicht gezwungen sind, im Dezember auch noch streiken zu müssen", erklärte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies.

Die Lufthansa reagierte bestürzt auf die erneute Streikankündigung ihrer Flugbegleiter. "Wir sind sehr enttäuscht, dass es seitens der Gewerkschaft offenbar keine Bereitschaft zum Dialog gibt, obwohl allen klar ist, dass wir nur in Gesprächen zu einer Lösung finden können", erklärte Personalvorstand Bettina Volkens in einer Mitteilung.

Der längste Streik in der Geschichte der Lufthansa

Hintergrund ist der gescheiterte Versuch des Unternehmens, alle drei bei Lufthansa aktiven Gewerkschaften an einen "Runden Tisch" zu holen, um gemeinsam über die Zukunft der Betriebsrenten und die Sicherheit der Arbeitsplätze zu sprechen. Dies hatte bereits die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit abgelehnt. Ufo hatte erst am 13. November einen einwöchigen Streik beendet, bei dem rund 4.700 Flüge ausgefallen waren. Betroffen waren etwa 550.000 Passagiere.

(pg/tj)

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