
Die Verteidigungsministerien in Berlin und Paris seien für die kommenden Wochen damit beauftragt worden, sagte Macron am Rande des EU-Gipfeltreffens in Zypern. Seine Unterredung mit Merz nannte er ein gutes Gespräch. Der Kanzler selbst äußerte sich zunächst nicht. Er hatte das Projekt im Februar erstmals offen in Frage gestellt.
Die beteiligten Unternehmen Dassault aus Frankreich, Airbus aus Deutschland und Indra aus Spanien sind sich über den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeugs bisher nicht einig geworden. Die Gespräche zweier Vermittler haben zuletzt kein einvernehmliches Ergebnis gebracht. Für die europäische Rüstungszusammenarbeit und das deutsch-französische Verhältnis wäre ein Scheitern ein herber Rückschlag.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
