Iran-Krieg
Macron warnt vor "unkontrollierbarer" Eskalation

Frankreichs Präsident Macron hat mit Blick auf den Iran-Krieg vor dem Risiko einer unkontrollierbaren Eskalation gewarnt.

    Präsident Emmanuel Macron im Anzug vor dunklem Hintergrund
    Macron warnt vor unkontrollierbarer Eskalation (imago / NurPhoto / Nicolas Economou)
    Macron forderte alle Konfliktparteien auf, ein Moratorium für Attacken auf Energieanlagen und andere zivile Infrastrukturen einzuhalten. Zugleich drängte er den Iran, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht länger zu blockieren.
    Im Streit um die für die Weltwirtschaft wichtige Meerenge hatte US-Präsident Trump der Regierung in Teheran zuvor ein Ultimatum gestellt. Sollte das Land die Meerenge nicht innerhalb von 48 Stunden freigeben, würden die USA Irans Kraftwerke zerstören.
    Der Iran drohte daraufhin mit Gegenschlägen. Staatlichen iranischen Medien zufolge veröffentlichte die Führung in Teheran eine Liste mit Kraftwerken im Nahen Osten, die Ziel von Angriffen werden könnten. In einer Erklärung der paramilitärischen Revolutionsgarden heißt es, Angriffe könnten die Strom- und Wasserversorgung in den arabischen Golfstaaten stören.
    Weitere Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten fassen wir auch in unserem Newsblog zusammen.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.