
Nach einem Gespräch im Präsidialamt in Budapest sagte Magyar, er bevorzuge einen Präsidenten, der die Einheit des Landes stärke. Sulyok sei zudem unfähig, die Respektierung des Rechts zu gewährleisten. Nach Magyars Darstellung soll der Präsident angegeben haben, über einen Rücktritt nachzudenken.
Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei der Parlamentswahl am Sonntag eine Zweidrittelmehrheit der Sitze gewonnen, was ihr grundlegende Reformen ermöglicht. So will Magyar eine neue unabhängige Medienbehörde einrichten und die Ausstrahlung der bislang von der Regierung kontrollierten staatlichen Medien aussetzen.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
