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Makuladegeneration
Verschwommener Fleck statt scharfes Sehen

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) zählt in Industrieländern zur häufigsten Ursache für Blindheit. In Deutschland sind rund drei Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen, die sich über Jahre hinziehen kann. Therapiemöglichkeiten gibt es, doch in manchen Fällen stößt die Medizin an ihre Grenzen.

Am Mikrofon: Carsten Schroeder | 24.07.2018
    Ein braunes Auge in Nahaufnahme, Profil-Aufnahme
    In Deutschland sind etwa drei Millionen Menschen von Makuladegeneration (AMD) betroffen (imago stock&people)
    In Deutschland sind etwa drei Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen, die sich über Jahre hinzieht. Betroffene sehen in der Mitte der Netzhaut - die zehn Quadratmillimeter kleine Makula - einen verschwommenen Fleck, nur an den Rändern des Sehfeldes erkennen sie etwas.
    Gegen die feuchte Spätform der AMD gibt es mittlerweile eine Therapie, die das Sehvermögen verbessern kann. Gegen die geografische Atrophie, bei der Ablagerungen die Pigmentzellen zerstören, sind Mediziner machtlos.
    Studiogast:
    • Professorin Dr. med. Nicole Eter, Direktorin der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Münster, Präsidentin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, München

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