Freitag, 23.10.2020
 
Seit 02:10 Uhr Dlf-Magazin
Startseite@mediasresWie geschlechtergerecht muss die journalistische Sprache sein?03.07.2020

@mediasres im DialogWie geschlechtergerecht muss die journalistische Sprache sein?

Ob mit Gendersternchen, Binnen-I oder Doppelpunkt, geschlechtergerechte Sprache wird in unterschiedlichen Formen immer häufiger von Medienschaffenden genutzt. Braucht der Journalismus diese Entwicklung?

Am Mikrofon: Brigitte Baetz

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Auf einer Ausgabe des Duden formen Buchstaben das Wort Gender mit einem Gendersternchen am Ende. (Imago Images)
Die geschlechtergerechte Sprache findet immer stärkere Verbreitung in den Medien. (Imago Images)
Mehr zum Thema

Streitkultur Sollen die Öffentlich-Rechtlichen gendergerecht sprechen?

Gendergerechter Roman Aus für das generische Maskulinum?

Gendergerechte Sprache "Das Maskulinum ist die schlechteste aller Lösungen"

Journalismus Wie das Binnen-I in die taz kam

Zeitungen, Fernseh- und Radiosender bemühen sich zunehmend um eine Sprache, die alle Geschlechter gleichermaßen berücksichtigt. Handelt es sich beispielsweise nicht um eine rein männliche Gruppe wissenschaftlicher Mitarbeiter, wird von Wissenschaftler*innen gesprochen. Dies soll zudem auch Menschen miteinbeziehen, die es ablehnen, sich eindeutig in männlich oder weiblich einteilen zu lassen.

Dieser möglichst geschlechtergerechte Sprachgebrauch wird allerdings von vielen kritisiert: Er sei zu umständlich und auch unnötig, da die männliche Form, also das generische Maskulinum, in der Tradition auch die weibliche Form mit einschließe.

Wir haben Sie gefragt:

Begrüßen Sie die Entwicklung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit im Sprachgebrauch oder lehnen Sie sie ab?

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk