
Bundeskanzler Merz informierte am Vormittag über Personalentscheidungen. Zu Schnieder äußerte er sich allerdings nicht. Er teilte lediglich mit, dass es weitere Personaländerungen geben könnte. Den Medienberichten zufolge scheiterte eine Neubesetzung des Verkehrsministeriums, weil Güntzler kurzfristig abgesagt hatte. Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Al-Wazir von den Grünen, nannte dies handwerklich katastrophal.
Auch Bundeswirtschaftsministerin Reiche gilt laut Beobachtern als mögliche Wackelkandidatin im Kabinett.
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Spahn nimmt Merz die Gelegenheit zu mehreren Umbesetzungen wahr. Merz teilte mit dass Kanzleramtschef Frei die Nachfolge Spahns antreten wird. Bundesgesundheitsministerin Warken wechselt ins Kanzleramt. Und das Gesundheitsressort wird der bisherige CDU-Generalsekretär Linnemann übernehmen.
Pro Bahn hielte eine Entlassung Schnieders für folgerichtig
Der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Neuß, hält eine Entlassung Schnieders für folgerichtig. Er sagte der Rheinischen Post, Schnieder habe nicht dabei überzeugt, die Probleme insbesondere bei der Bahn zu beseitigen. Stattdessen sei es "schlimmer" geworden. Zugleich merkte Neuß an, Schnieder habe aber auch Riesenprobleme von seinen CSU-Vorgängern geerbt.
Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
