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StartseiteCorsoLichtkunst, Haikus und Moorlandschaft23.11.2018

Medienkunstfest „stilles rauschen“Lichtkunst, Haikus und Moorlandschaft

Das Medienkunstfest „stilles rauschen“ der Stiftung Nantesbuch nahe Penzberg in Bayern will multimediale Kunst und voralpenländische Natur zusammenbringen und lädt junge Erwachsene zum Workshop ein. „Ich setze auf die Kraft des Ortes“, sagte der beteiligte Lichtkünstler Mischa Kuball im Dlf.

Mischa Kuball im Corsogespräch mit Bernd Lechler

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Die Installation "re_FLEX_ionen" von Mischa Kuball in Nantesgut projeziert Farben der Landschaft draußen an eine Wand im Raum (Christoph Knoch)
"re_FLEX_ionen", Lichtinstallation im Langen Haus der Stiftung Nantesgut (Christoph Knoch)
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Südwestlich vom Starnberger See stellt die Stif­tung Nantesbuch in ihrem sogenannten "Langen Haus" regelmäßig künstlerische Arbeit in den Kontext der umliegenden Natur, mit Ausstellun­gen, Vorträgen oder auch geführten Wanderungen im Moor. Gerade in dieser Umgebung, sagt Mischa Kuball, der sonst mit künstlichem Licht arbeitet, "gehe ich weg von der Elektrifizierung, hin zu einer stärkeren Beobachtung der Phänomene, die am Ort sind."

Foto, Video, Haiku

Kuball nennt vom Wind bewegte Oberflächen, Sonnenlichtspiel, oder die Begegnung mit Tieren als Inspirationen beim künstlerisches Arbeiten im Freien. Die Teilnehmer des Workshops könnten mit Kameras oder Aufnahmegeräten hantieren – aber auch ganz anderen Inspirationen folgen: "Wenn jemand sich entscheidet, ein kleines Haiku zu formulieren, ist das auch willkommen."

Der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis

Außer Mischa Kuball sind am Medienkunstfest noch Anne Schülke und Nils Kemmerling beteiligt, die vor allem mit Video arbei­ten; der Elektronikmusiker Thomas Klein von der Band Kreidler ist für die musikalischen Impulse zuständig. Die Arbeiten der Workshop-Teilnehmer sollen dann in die Ausstellung einfließen. Kuball: "Am Ende zähle aber das Ergebnis, nicht der Prozess."

(Vladimir Wegener)Der Medienkünstler Mischa Kuball (Vladimir Wegener)

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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