
Der 65-Jährige sagte an US-Präsident Trump gerichtet, die Iraner hätten dessen Worte gehört, dass "Hilfe unterwegs" sei. "Sie vertrauen Ihnen. Helfen Sie ihnen", so Pahlavi. Er rief im Iran und im Ausland lebende Iraner auf, die Proteste gegen die Führung in Teheran fortzusetzen. Der republikanische Senator Graham sagte, jetzt sei der Moment des Wandels. Er sicherte dem iranischen Volk die Solidarität der USA zu. Graham gilt als Vertrauter von Präsident Trump.
Die iranische Opposition ist gespalten und Pahlavi, der im Exil lebt, steht wegen seiner Unterstützung für Israel in der Kritik. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
Andere Redner forderten auf der Theresienwiese einen friedlichen, demokratischen Neuanfang im Iran. Die Verantwortlichen der Führung in Teheran müssten für ihre Taten gegen die eigene Bevölkerung verfolgt und bestraft werden, hieß es.
Große Kundgebungen auch in den USA und Kanada
Parallel waren auch Großkundgebungen in Toronto und Los Angeles angekündigt. Außerdem gibt es den Aufruf, weltweit gegen die iranische Führung zu demonstrieren. Im Iran hatte es um den Jahreswechsel wochenlange Massenproteste gegeben, die gewaltsam niedergeschlagen wurden. Tausende Menschen wurden getötet oder verletzt. Trump hat US-Flugzeugträger in die Region beordert und droht der Führung in Teheran mit einem militärischen Angriff. Am Freitag bezeichnete der US-Präsident einen Machtwechsel im Iran als scheinbar "das Beste, was passieren könnte".
Washington und Teheran hatten in der vergangenen Woche indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm begonnen. Trump warnte vor "sehr traumatischen" Konsequenzen, sollte der Iran kein neues Atomabkommen akzeptieren.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






