
Es seien zusätzlich "kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung" nötig, sagte der Kanzler. "Und zwar in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben."
Derzeit berät eine von der Regierung eingesetzte Rentenkommission über eine Reform, die das System langfristig auf solide Füße stellen soll. Sie will ihre Empfehlungen im Sommer vorlegen.
Derzeit berät eine von der Regierung eingesetzte Rentenkommission über eine Reform, die das System langfristig auf solide Füße stellen soll. Sie will ihre Empfehlungen im Sommer vorlegen.
Die Bundesregierung setze "alles daran, die strukturellen Verwerfungen, die strukturellen Defizite unseres Landes zu beheben", sagte Merz mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Senkung der Energiekosten sowie weitere angestrebte Reformen etwa im Bereich der Einkommensteuer und der Krankenversicherung. Die schwarz-rote Koalition habe in knapp einem Jahr "einiges erreicht, aber wir sind weit davon entfernt, dass es genug ist".
Merz will mit SPD "reden"
Merz sieht dabei insbesondere die SPD in der Verantwortung. "Ich werde auch noch einmal mit dem Koalitionspartner sehr ernsthaft reden", kündigte der Kanzler an. "Mir reicht das nicht, was wir bisher geschaffen haben."
"Wir müssen jetzt sehen, dass wir sehr schnell diese Reformen auch durchsetzen. Ich erwarte von den Sozialdemokraten, dass sie auch manche Blockade auflösen, die wir in den letzten Wochen und Monaten leider immer wieder gehabt haben", betonte der Kanzler.
"Wir müssen jetzt sehen, dass wir sehr schnell diese Reformen auch durchsetzen. Ich erwarte von den Sozialdemokraten, dass sie auch manche Blockade auflösen, die wir in den letzten Wochen und Monaten leider immer wieder gehabt haben", betonte der Kanzler.
Beim Koalitionspartner SPD stießen die Forderungen auf Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Wiese, widersprach Merz bei RTL und ntv. Er sagte, die gesetzliche Rentenversicherung dürfe nicht nur eine Basisabsicherung sein, sondern man müsse sich darauf verlassen können.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





