
Merz sagte bei einem Staatsbesuch in Rom, schon allein die Leitungsstrukturen des Gremiums könnten aus "verfassungsrechtlichen Gründen" nicht akzeptiert werden. Ähnlich ablehnend äußerte sich Italiens Regierungschefin Meloni, mit der Merz zuvor beraten hatte. Auch sie verwies auf verfassungsrechtliche Gründe.
Der sogenannte "Friedensrat" war von Trump vor Kurzem ins Leben gerufen worden. Das Gremium ist so strukturiert, dass Trump Vorsitzender auf Lebenszeit ist, selbst über die Aufnahme von Mitgliedsländern entscheidet und in allen Fragen ein Vetorecht hat. Länder, die länger als drei Jahre der Gruppe angehören wollen, müssen mindestens eine Milliarde US-Dollar in bar an Trump übergeben.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
