
Das Treffen war von Spannungen geprägt. US-Präsident Trump erneuerte seine Forderung, Grönland solle Teil der USA werden, und sprach erneut von Wirtschaftssanktionen gegen den NATO-Partner Spanien; Madrid tritt dem Vorgehen der USA im Iran-Krieg offensiv entgegen. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen hielt sich Trump in der nichtöffentlichen Sitzung des Nordatlantikrats mit Kritik an Bündnisländern zurück.
Hinsichtlich des Irans teilte er mit, man werde das Land in der Nacht höchstwahrscheinlich wieder hart treffen. Womöglich nehme man auch die Infrastruktur ins Visier, wie Kraftwerke und Meerwasserentsalzungsanlagen. Außerdem drohte Trump abermals mit der Einnahme der für die iranische Ölindustrie wichtigen Insel Charg. Das US-Militär hatte gestern als Reaktion auf den Beschuss von Tankern in der Straße von Hormus Dutzende Ziele im Iran bombardiert. Das islamistische Regime wiederum beschoss Ziele in Kuwait und Bahrain.
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Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
