
Die Ereignisse in Ceuta hatten eine neue Debatte über Asylpolitik und Grenzschutz in Europa ausgelöst. Mehrere EU-Länder machen Spanien für das Geschehen mitverantwortlich.
Der Grünen-Europaabgeordnete Marquardt wies die Kritik an Madrid zurück. Er sagte im Deutschlandfunk, es gebe keine Hinweise darauf, dass sich Menschen aus Marokko aufgrund der spanischen Asylpolitik auf den Weg gemacht hätten. Vielmehr seien vor allem leicht manipulierbare Jugendliche durch Desinformationen motiviert worden. Die Forderung, Spanien aus dem Schengenraum auszuschließen, nannte Marquardt populistisch, da sich die Migranten nicht im regulären Schengenraum befunden hätten.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
