
Ruge sagte im Deutschlandfunk, er sei nicht informiert über das Vorhaben Dobrindts, zehn Milliarden Euro in den Zivilschutz zu investieren. Dies dürfe jedoch keine alleinige Veranstaltung im Bundesinnenministerium sein. Im Katastrophenfall werde vor Ort entschieden, was zu tun sei oder wo Verletze untergebracht werden. Auch die Hilfsorganisationen als Rückgrat des Katastrophenschutzes müssten in übergeordnete Strukturen einbezogen werden.
Bundesinnenminister Dobrindt hatte Details seiner Zivilschutz-Pläne bekanntgegeben, um Deutschland besser für den Fall eines Anschlags oder Krieges vorzubereiten. Wie Dobrindt gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte, soll das Geld unter anderem in zusätzliche Ausrüstung, Gebäude und Personal etwa beim Technischen Hilfswerk fließen.
Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



