
+++ Der Expertenrat im Iran hat sich wohl weitgehend auf einen Nachfolger für das getötete Staatsoberhaupt Ayatollah Chamenei geeinigt.+++
Ein Name wurde noch nicht genannt. Es müssten noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ayatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Israels Militär kündigte in einem Post auf der Plattform X an, jeden Nachfolger Chameneis weiterhin zu verfolgen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
+++ Der Iran hat Israel erneut mit Raketen attackiert. +++
Der israelischen Armee zufolge reagierte die Luftabwehr im Land am Sonntagmorgen auf mindestens vier Angriffswellen binnen fünf Stunden. In weiten Teilen des Landes wurde Luftalarm ausgelöst, unter anderem in den Großstädten Tel Aviv, Haifa und Beerscheba.
+++ Mindestens vier Personen sind bei einem iraelischen Angriff auf Hotel in Beirut getötet worden. +++
Die israelische Armee hat nach libanesischen Angaben gezielt ein Zimmer im Ramada-Hotel im Zentrum der Hauptstadt Beirut angegriffen. Wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte, wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Das israelische Militär bestätigte einen Angriff auf ranghohe Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden in Beirut. Ziel seien Kommandeure des Libanon-Korps der Al-Kuds-Brigaden gewesen.
+++ China hat Angriffe der USA und Israels auf den Iran kritisiert. +++
Die Welt dürfe nicht zum Gesetz des Dschungels zurückkehren, sagte Chinas Außenminister Wang Yi in Peking am Rande des dort tagenden Nationalen Volkskongresses. Dies sei ein Krieg, der für keine der beteiligten Seiten Vorteile habe. Kurz nach Beginn der Angriffe vor einer Woche hatte China die "traditionelle Freundschaft" zum Iran betont und Teheran Unterstützung zugesichert. Taten folgten bisher aber nicht.
+++ Mindestens ein Mensch ist nach iranischen Angriffen auf Dubai getötet worden. +++
Ein Mann wurde durch herabstürzende Trümmerteile getötet und die Fassade eines Wolkenkratzers beschädigt. Der Präsident der Emirate, Mohammed, erklärte, sein Land befinde sich im Krieg. Auch Saudi-Arabien, Katar und Bahrain meldeten iranische Angriffe.
+++ In Kuwait getötete US-Soldaten sind in die USA überführt worden. +++
US-Präsident Trump hat mit Vertretern seiner Regierung an der Überführung von sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten teilgenommen. Er reiste dafür zum Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware, wo er auch auf die Familien der Gefallenen traf. Die sechs Soldaten - fünf Männer und eine Frau - wurden nach Angaben des US-Militärs alle in den ersten Kriegstagen bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.
Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
