
Ihr Bundesland werde davon profitieren, sagte die CDU-Politikerin. Die Handelsvereinbarung mit den südamerikanischen Staaten bringe zwar auch einige wettbewerbsverzerrende Aspekte für die Landwirtschaft, was ihr nicht gefalle. Aber von einer vollständigen Marktöffnung für Agrarprodukte sei man weit entfernt.
In mehreren EU-Ländern gab es derweil neue Bauernproteste. Im Westen Frankreichs blockierten in der Nacht rund hundert Landwirte den Zugang zum Hafen von Le Havre, auch im irischen Athlone versammelten sich Bauern mit Traktoren. Sie befürchten zu starke Konkurrenz. Die EU-Staaten hatten dem Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay nach über 25 Jahren der Verhandlungen Ende der Woche mehrheitlich zugestimmt. Kommenden Samstag soll es in Paraguay unterzeichnet werden. Laut EU entsteht die weltweit größte Freihandelszone ihrer Art mit mehr als 700 Millionen Einwohnern. Zölle und Handelsbarrieren werden dann weitgehend abgebaut.
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Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
