
Schulze ließ im ARD-Interview offen, wie er und die CDU weiter vorgehen werden.
Außerdem beklagte er die Folgen der Politik der Bundesregierung von Bundeskanzler Merz, die zu seiner Niederlage beigetragen habe. "Wir hatten oft Gegenwind und das war nicht immer ganz einfach." Er betonte, dass dies kein "schwarzer Tag" für Sachsen-Anhalt sei. "Ich sage, das ist Demokratie und die Menschen sind heute zur Wahl gegangen", betonte Schulze. Es gelte jetzt für diejenigen, die im Landtag Verantwortung trügen, aber auch über Sachsen-Anhalt hinaus, dass man mit Ergebnis umgehe und dass man dieses Zeichen auch erkenne.
Außerdem beklagte er die Folgen der Politik der Bundesregierung von Bundeskanzler Merz, die zu seiner Niederlage beigetragen habe. "Wir hatten oft Gegenwind und das war nicht immer ganz einfach." Er betonte, dass dies kein "schwarzer Tag" für Sachsen-Anhalt sei. "Ich sage, das ist Demokratie und die Menschen sind heute zur Wahl gegangen", betonte Schulze. Es gelte jetzt für diejenigen, die im Landtag Verantwortung trügen, aber auch über Sachsen-Anhalt hinaus, dass man mit Ergebnis umgehe und dass man dieses Zeichen auch erkenne.
+++ Kanzleramtsministerin Warken spricht von einer "Zäsur" für die CDU.
Es sei ein "sehr, sehr schwieriges Ergebnis", fügte die CDU-Politikerin im ZDF hinzu. Auch für die Bundesregierung sei dies eine schwierige Situation. Ein Problem sei, dass die angestoßenen Reformen erst ihre Wirkung entfalten müssten.
+++ AfD-Parteichefin Weidel spricht von einem "historischen Ergebnis" für ihre Partei.
Es gebe einen ganz klaren Regierungsauftrag für die AfD in Sachsen-Anhalt, sagte Weidel im ZDF. Die stärkste Partei habe immer den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Dabei sei die AfD auch gesprächsbereit, was Partner angehe. AfD-Spitzenkandidat Siegmund erklärte im ARD-Fernsehen ebenfalls: "Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben." Das Ergebnis sei ein Zeichen, das kaum deutlicher sein könne.
+++ Die Spitzenkandidatin des BSW, Wittig, spricht von möglicher Zusammenarbeit mit der AfD.
Es gebe spezifische "Projekte", die sich ihre Partei mit der AfD gut zusammen vorstellen könne, sagte Wittig im ARD-Fernsehen. Bei anderen Punkten gebe es keine großen Schnittmengen. Das BSW werde inhaltlich einzeln über eine Kooperation entscheiden.
+++ Die Linken-Spitzenkandidatin von Angern hat betont, dass sie je nach Wahlergebnis bereit sei, auch einen CDU-Ministerpräsidenten in Magdeburg zu wählen.
Die Linke habe immer einen AfD-Ministerpräsidenten verhindern wollen, sagt sie im ARD-Fernsehen. Sie wirft der CDU vor, die AfD damit großgemacht zu haben, dass sie Themen der AfD übernommen und Sozialkürzungen geplant habe.
+++ Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird die AfD der Prognose zufolge stärkste Kraft, während die CDU deutliche Verluste verbucht.
Die bislang oppositionelle Partei erreicht laut infratest-dimap 44,5 Prozent Prozent, nach 20,8 Prozent bei der Wahl 2021. Die CDU von Ministerpräsident Schulze verliert 18,6 Prozentpunkte und kommt auf 18,5 Prozent. Die Linke, die zuletzt elf Prozent erreichte, verzeichnet 9,5 Prozent. Die SPD kommt auf 8,0 Prozent nach bisher 8,4 Prozent. Die Grünen verbessern sich auf 9,0 Prozent nach 5,9 Prozent vor fünf Jahren. Für die FDP werden nur noch 2,0 Prozent vorhergesagt - nach einst 6,4 Prozent. Das BSW kommt auf 5,0 Prozent und muss um den Einzug in den Landtag bangen. Ob die AfD eine absolute Mehrheit im Landtag erreicht, ist offen. Ebenso unklar ist, ob der bisherige Regierungschef Schulze eine neue Koalition ohne Beteiligung der AfD bilden könnte.
+++ Die Wahlbeteiligung steigt auf ein Allzeithoch.
Sie liegt bei 80,0 Prozent, wie ZDF mitteilt. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 60,3 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




