Iran-Krieg
Mögliche Militärmission für Straße von Hormus – SPD: Schicken Bundeswehr-Soldaten nicht in "Himmelfahrtskommando"

Die SPD-Bundestagsfraktion stellt Bedingungen für eine Entsendung deutscher Soldaten in die Straße von Hormus.

    Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme
    Frankreich und Großbritannien haben zu einer Konferenz eingeladen, um über eine mögliche Militärmission zur Sicherung freier Handelswege in der Straße von Hormus zu beraten. (NASA/The Visible Earth)
    Dazu zähle ein verlässlicher Waffenstillstand, sagte ihr außenpolitischer Sprecher, Ahmetovic, den Sendern RTL und ntv. Die SPD sei nicht bereit, die Soldaten in ein Himmelfahrtskommando zu schicken. Ähnlich hatte sich der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Schmid, geäußert.
    Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs wollen Vertreter von rund 30 Staaten heute über eine mögliche gemeinsame Mission in der Straße von Hormus beraten. Erwartet wird, dass Bundeskanzler Merz dabei auch ein konkretes deutsches Angebot übermittelt für eine Beteiligung zur Absicherung der - vor allem für Erdgas- und Erdölexporte nach Asien, Europa und Amerika - wichtigen Meerenge. Wie dem Deutschlandfunk aus Kreisen der Bundesregierung bestätigt wurde, wird nach einem Ende der Kampfhandlungen eine Beteiligung der Bundeswehr im Rahmen einer internationalen Mission erwogen. Grundlage hierfür müsste ein Mandat des Deutschen Bundestags sein.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.